Huffpost Germany

"Bild": US-Militärjets sollen bei Mossul acht Zivilisten getötet haben

Veröffentlicht: Aktualisiert:
MOSUL AIR ATTACK
Rauch steigt nach einem Luftschlag der US Air Force bei Mossul auf | Ahmed Jadallah / Reuters
Drucken
  • Bei einem Luftangriff der US-Luftwaffe bei Mossul sollen acht Zivilisten getötet worden sein
  • Das berichtet die "Bild"-Zeitung
  • Die US-Armee will die Vorwürfe prüfen

Die "Bild"-Zeitung berichtet über einen Angriff der US Air Force bei Mossul, bei dem acht Zivilisten getötet worden seien sollen.

Die US-Armee will den Vorfall bei dem Angriff auf den Ort Fadliyah im Irak am 22. Oktober untersuchen.

Haus soll bei Luftschlag getroffen worden sein

Offenbar wurde ein Haus bei einem Luftschlag getroffen und die Menschen getötet. "Wir wissen über die Behauptungen Bescheid und werden untersuchen, ob diese glaubhaft sind", zitiert die "Bild" einen Sprecher der US-Armee.

Mehr zum Thema: Sturm auf Mossul: Was die Schicksalsschlacht gegen den IS für die Region und Europa bedeutet

Nach Angaben der US-geführten Allianz gegen den IS flogen Flugzeuge der Koalition - offenbar ausschließlich US-Militärjets - am 22. Oktober in der Region Mossul unter anderem "vier Angriffe gegen fünf taktische ISIS-Einheiten, 12 Aufmarschgebiete, sechs Mörserstellungen, eine Raketenposition und ein schweres Maschinengewehr", heißt es in dem Bericht.

"Diese Prozeduren sind nicht perfekt"

Colonel John L. Dorrian, Sprecher der Anti-ISIS-Operation, sagte "Bild": "Wir greifen keine Zivilisten an." Man nutze gegen den IS ausschließlich Präzisionsmunition und "genaue Prozeduren, Ziele zu bestätigen, bevor wir sie angreifen".

Aber, so Dorrian wörtlich: "Diese Prozeduren sind nicht perfekt".

Auch auf HuffPost:

”ISIS hat nichts mit dem Islam zu tun“ - Ein Experte findet klare Worte

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Eine ebenso simple wie geniale Idee steckt hinter dem Projekt World Bicycle Relief. Diese nämlich lautet: "Fahrrad = Mobilität = Bildung". So einfach kann Hilfe tatsächlich sein.

World Bicycle Relief stellt Menschen in Entwicklungsländern Fahrräder zur Verfügung, damit sie ihr Leben aus eigener Kraft verändern können. Denn in ländlichen Regionen Afrikas bedeutet ein Fahrrad ein großes Maß an Lebensqualität: Es verkürzt die Transportwege und erleichtert seinem Besitzer den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

Mit über 200.000 Fahrrädern, die in Afrika montiert werden, und 1000 ausgebildeten Mechanikern hilft WorldBicycleRelief vor Ort dabei, Armut zu bekämpfen und fördert Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung in Gegenden, die sonst von der Infrastruktur abgeschnitten wären.

Unterstütze sie jetzt bei dieser Arbeit und spende auf betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(ca)