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Linken-Politiker Bartsch: "Mindestrente von 1050 Euro ist notwendig"

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BARTSCH
Der Linkenfraktionschef Dietmar Bartsch pocht auf eine Mindestrente | dpa
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  • Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch fordert eine Mindestrente in Höhe von 1050 Euro
  • Er wies auf die steigende Altersarmut-Quote hin
  • Sozialministerin Andrea Nahles kritisierte er scharf

Zur Absicherung der Rente von Geringverdienern und sozial Schwachen pocht Linksfraktionschef Dietmar Bartsch auf die Einführung einer Mindestrente.

"Wir brauchen eine große Rentenreform, die den Lebensstandard im Alter sichert und Altersarmut verhindert", sagte Bartsch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Deshalb ist eine Mindestrente von 1050 Euro notwendig."

Er machte auf die steigende Quote der von Armut bedrohten Über-65-Jährigen aufmerksam. Hinter den Statistiken würden sich Millionen Schicksale von Rentnern verbergen, sagte Bartsch.

"Nahles will die Armut nicht sehen"

Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) wolle dies nicht sehen - "weder die Menschen, die nach einem Leben harter Arbeit nun in Armut leben oder von dieser zunehmend bedroht sind".

Die Zahl der über 65-Jährigen in Deutschland, denen Armut droht, stieg binnen zehn Jahren von 1,95 auf 2,74 Millionen im vergangenen Jahr, wie neue Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat zeigen, auf die die Linken-Abgeordnete Sabine Zimmermann hinwies.

Zum Abschluss des Rentendialogs mit Verbänden, Gewerkschaften und Arbeitgebern verkündete Nahles jüngst eine "doppelte Haltelinie" anzustreben: Weder solle das Rentenniveau bis 2045 zu stark absinken, noch sollten die Beiträge zu stark steigen, sagte Nahles der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

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