Huffpost Germany

Michael Douglas: Deshalb sieht Val Kilmer heute nicht mehr gut aus

Veröffentlicht: Aktualisiert:
VAL KILMER
Val Kilmer im Jahr 2013: So soll er laut Michael Douglas aber nun nicht mehr aussehen | Phil McCarten / Reuters
Drucken

Im Jahr 2015 kamen erste Gerüchte auf, Hollywood-Star Val Kilmer (56, "Batman Forever") sei an Krebs erkrankt. Doch der Schauspieler wies die Berichte damals als unwahr zurück. Er habe sich lediglich wegen eines Tumor-Verdachts untersuchen lassen, doch dieser sei nicht bestätigt worden. Nun heizt sein Schauspielkollege Michael Douglas (72, "Wall Street: Geld schläft nicht") die Gerüchte wieder an, wie das britische Boulevardblatt "The Sun" berichtet.

Der 72-Jährige gab demnach am Wochenende in London bei der Veranstaltung "An Evening with Michael Douglas" preis, dass Kilmer mit derselben Krebsart zu kämpfen habe, die bei ihm vor sechs Jahren diagnostiziert wurde. Doch es sehe nicht gut aus für seinen Freund. "Ich bete für ihn. Deswegen hat man in letzter Zeit auch nicht viel von Val gehört", so der Schauspieler. Die beiden standen einst gemeinsam für den Streifen "Der Geist und die Dunkelheit" (1996) vor der Kamera. Kilmer sei ein großartiger Kerl, schwärmte Douglas in London.

Val Kilmer und Michael Douglas drehten gemeinsam "Der Geist und die Dunkelheit". Erfahren Sie hier mehr über den Streifen

Er spricht offen über seine Erkrankung

Über seine eigene Krebserkrankung sagte Douglas, dass er sowohl eine Chemotherapie als auch eine Strahlenbehandlung über sich ergehen lassen musste. Er habe eine Weile seine Couch kaum verlassen, da ihn die Behandlungen sehr geschwächt haben. Seine Ehefrau Catherine Zeta-Jones (47, "Die Maske des Zorro") sowie die gemeinsamen Kinder Carys (13) und Dylan (16) hätten ihn aber ganz wunderbar unterstützt.

2010 machte Douglas seine Krebserkrankung öffentlich. Ein Jahr später erklärte er, er habe den Krebs besiegt. 2013 gestand er dann, dass es sich nicht um Kehlkopfkrebs, sondern um Zungenkrebs gehandelt habe. Seine Ärzte rieten ihm damals davon ab, die Wahrheit zu sagen. Es sei besser gewesen als mit der Öffentlichkeit darüber diskutieren zu müssen, ob man einen Teil seines Gesichts verliere, erklärte Douglas sein Handeln.