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Elyas M'Barek: Er hat sich selbst schon für Flüchtlinge engagiert

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Elyas M'Barek bei der Premiere von

Man kann wohl zweifellos sagen, dass Elyas M'Barek (34) aktuell zu den gefragtesten Schauspielern Deutschlands zählt. Seit den "Fack ju Göhte"-Filmen ist er von der Kinoleinwand kaum mehr wegzudenken und auch sein neuestes Projekt verspricht ein echter Erfolg zu werden. Im Film "Willkommen bei den Hartmanns", der am 3. November in die Kinos kommt, spielt der 34-Jährige einen jungen Arzt, der sich für Flüchtlinge engagiert.

"Ich habe mich selbst schon engagiert"

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Ein Thema, das M'Barek auch privat beschäftigt, wie er der Nachrichtenagentur spot on news verrät. "Ich habe mich im Bereich Flüchtlinge selbst schon engagiert und kenne auch viele Leute, die das tun", erzählt er. "Sie kochen mit Flüchtlingen, helfen ihnen auf den Ämtern und dolmetschen. Das finde ich wichtig." Jede einzelne Tat helfe, da ist sich der Schauspieler sicher und betont: "Ich finde es schön, dass das Thema Menschlichkeit auch heute noch Bestand hat."

Und genau um dieses Thema geht es in der Flüchtlingskomödie von Regisseur Simon Verhoeven (44, "Männerherzen") vor allem, erklärt er. "Es wird mit Vorurteilen gespielt und aufgeräumt. Jemand aus einem fremden Land kommt in eine deutsche Familie, wirbelt sie auf und vereint sie letztendlich wieder." Das mache den Film zu einer schönen Geschichte über Menschlichkeit, Zuwendung und Familie.

"Der Dreh war sehr entspannt"

Elyas M'Barek spielt den Jungmediziner Dr. Tarek Berger, der eine Laufgruppe für Flüchtlinge leitet. Gerüchten zufolge sollen beim Dreh dieser Szenen einige Mädchen förmlich ausgeflippt sein. Das dementiert der 34-Jährige jedoch vehement: "Das stimmt nicht, das höre ich zum ersten Mal." Der Dreh sei sehr entspannt gewesen. Und ihm dürften die Szenen an der Isar besonders gefallen haben. Gehört der Fluss doch zu seinen Lieblingsorten in seiner Heimatstadt, wie er verrät: "Im Sommer liebe ich es dort abzuhängen und ein kühles Radler zu trinken."