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Medienbericht: CSU-Chef Seehofer macht gegen "Linksfront" mobil

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HORST SEEHOFER
Horst Seehofer. | ASSOCIATED PRESS
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  • Die CSU schießt massiv auf SPD, Linke und Grüne
  • Parteichef Seehofer will so auch von Differenzen mit der Schwesterpartei CDU ablenken

Die CSU will auf ihren Parteitag in München zum Großangriff auf den politischen Gegner blasen. "Wir müssen verhindern, dass eine Linksfront aus SPD, Grünen und Linkspartei nach der Bundestagswahl die Macht übernimmt und Deutschland runterwirtschaftet", wird in einem Leitantrag zum Parteitag gefordert, aus dem die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) zitiert. Und weiter heißt es in dem Papier: "Wir sagen ganz klar: Linksrutsch verhindern, damit Deutschland Deutschland bleibt."


Die CSU
setze mit dem Leitantrag ein klares Zeichen gegen ein Linksbündnis, sagte CSU-Chef Seehofer der SZ. Der bayerische Ministerpräsident räumte aber auch ein, dass der gemeinsame Gegner auch helfen solle, die Reihen von CDU und CSU wieder zu schließen. "Das ist der Kitt, der notwendig ist, warum die Union gemeinsam marschieren sollte." Er stimme mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darin überein, dass "die Bestrebungen für ein Linksbündnis sehr ernsthafter Natur" seien.

Unterstützung für Seehofer von der CDU

Tatsächlich gab es zuletzt einige Annäherungen zwischen SPD und Linken. Sahra Wagenknecht etwa sagte gerade erst der "Bild am Sonntag": Steinmeier habe "in der aktuellen Russland-Politik vernünftige Akzente gesetzt, im Gegensatz zum schwarz-grünen Säbelrasseln".

Der CSU-Parteitag beginnt am kommenden Freitag und dauert zwei Tage. Applaus bekommt Seehofer von Teilen seiner Schwesterpartei. CDU-Vize Armin Laschet sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": "Es ist nicht so wichtig, ob sich die Vorsitzenden wechselseitig auf Parteitagen besuchen." Entscheidend sei, im Wahlkampf an einem Strang zu ziehen. Da kämen aus München richtige Signale.

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