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E-Mail-Affäre: Jetzt nimmt sich Clinton den FBI-Chef vor - "zutiefst besorgniserregend"

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HILLARY CLINTON
dpa
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  • Clinton hat das Vorgehen des FBI-Chefs in der E-Mail-Affäre scharf verurteilt
  • So kurz vor der Wahl die Geschichte wieder auf den Tisch zu bringen, sei "bisher einmalig"
  • Das Verhalten sei "zutiefst besorgniserregend", so die Demokratin

Die US-Demokratin Hillary Clinton hat das jüngste Vorgehen von FBI-Chef James Comey in der E-Mail-Affäre als "zutiefst besorgniserregend" kritisiert.

So kurz vor der Wahl zu enthüllen, dass die Bundespolizei neu gefundene E-Mails aus ihrer Zeit als Außenministerin untersuche, sei "merkwürdig" und ein in seiner Art "bisher einmaliges" Vorkommnis, sagte die Präsidentschaftskandidatin am Samstag in Daytona Beach (Florida).

Erneut forderte sie Comey auf, alle Informationen im Zusammenhang mit den neuen Untersuchungen auf den Tisch zu legen.

Dienstliche Korrespondenzen über privaten Server abgewickelt

Der FBI-Chef hatte am Freitag in einem Brief an führende Kongressmitglieder mitgeteilt, dass die Bundespolizei im Zuge von Ermittlungen gegen einen Ex-Abgeordneten auf dessen Computer Mails gefunden habe und nun eine etwaige Relevanz im Zusammenhang mit der E-Mail-Affäre prüfe.

Clinton hatte in ihrer Zeit als Außenministerin auch dienstliche Korrespondenzen über ihren privaten Server abgewickelt.

Der Ex-Abgeordnete, auf dessen beschlagnahmten Computer anscheinend die Mails gefunden wurden, ist mit Clintons engster Vertrauten Huma Abedin verheiratet, die sich aber inzwischen von ihm getrennt hat.

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(ame)