Huffpost Germany

Nachfolge für Bundespräsidenten: Merkel schwankt zwischen zwei Optionen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
ANGELA MERKEL
Merkel schwankt bei der Bundespräsidentenwahl zwischen zwei Optionen | Jack Taylor via Getty Images
Drucken
  • Merkel glaubt nicht mehr daran, dass Union und SPD sich auf einen parteiübergreifenden Nachfolger für das Amt des Bundespräsidenten einigen
  • Sie schwankt laut "Bild" derzeit zwischen zwei Optionen

Seit Wochen sind Union und SPD auf der Suche nach einem Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten - bisher erfolglos. Alle Versuche, einen gemeinsamen Kandidaten zu benennen, scheiterten bisher.

Nun ist auch Kanzlerin Angela Merkel zu dem Schluss gelangt, dass ein parteiübegreifender Nachfolger nicht zu finden ist. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Partei- und Regierungskreise.

Damit läuft die Wahl zur Nachfolge von Joachim Gauck auf eine Kampfabstimmung in der Bundesversammlung hinaus.

Lammert lehnt das Amt des Bundespräsidenten weiterhin ab

Die Kanzlerin schwankt nach Informationen der Zeitung zwischen zwei Möglichkeiten: einer weiblichen CDU-Kandidatin, die auch für die Grünen wählbar ist und einem mutmaßlich männlichen Kandidaten, der nur alle Unions-Stimmen sicher hätte.

In den vergangenen Tagen hat Merkel laut "Bild" noch einmal versucht, Bundestagspräsident Norbert Lammert zu einer Kandidatur zu bewegen. Aber der habe erneut abgelehnt.

Den Vorschlag von SPD-Chef Sigmar Gabriel , den amtierenden Außenminister Frank-Walter Steinmeier zu benennen, lehnte die Union ab.

Auch auf HuffPost:

Das ist die böseste Abrechnung mit der Kanzlerin, die ihr heute hören werdet


Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.

Ihr habt auch ein spannendes Thema?
Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

(ame)