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Polizei-Eklat um Mel Gibson: Das ist wirklich passiert

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Seine Äußerungen von 2006 hängen Mel Gibson immer noch nach

Zehn Jahre ist es her, dass Mel Gibson (60, "Blood Father") wegen antisemitischer Äußerungen in die Schlagzeilen geriet. Und so richtig will ihn das Thema immer noch nicht loslassen. "Mir geht es gut. Ich bin trocken und für mich ist dieser Vorfall ein dunkler Fleck in der Vergangenheit. Aber andere bringen das Thema immer wieder zur Sprache, was ich etwas nervig finde, weil ich nicht verstehe, wieso das zehn Jahre später immer noch ein Thema ist", sagte er in einem Podcast von "Variety". Gibson wurde 2006 wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen, auf der Rückbank des Streifenwagens soll er die antisemitischen Äußerungen gemacht haben.

Später entschuldigte sich der Hollywood-Star öffentlich und ließ sich in eine Entzugsklinik einweisen. Gleichzeitig machte er im Podcast aber auch seinem Ärger darüber Luft, dass der "skrupellose" Polizist, der seine Schimpftirade illegal aufgezeichnet hatte, nie zur Rechenschaft gezogen wurde. "Es war ein unglücklicher Vorfall", so Gibsons Resümee. Der 60-Jährige betonte: "Ich habe niemals jemanden diskriminiert oder irgendetwas getan, dass diesen Ruf unterstützt." Außerdem sei es in seinen Augen unfair, dass diese eine Episode aus seinem Leben, bei der er acht doppelte Tequila intus hatte, all seine Arbeit, sein Lebenswerk und alles, woran er glaube, bestimme.

Mel Gibson wird zum neunten Mal Vater. Die Details dazu gibt's bei Clipfish