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Angebliche Verfolgung durch Horror-Clown: Luxemburgerin löst Großeinsatz aus

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HORROR CLOWN
Eine Luxemburgerin löste mit einer erfundenen Horror-Clown-Geschichte einen Großeinsatz aus | HANNIBAL HANSCHKE / Reuters
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  • In Luxemburg löste eine Frau mit einer erfunden Horror-Clown-Geschichte einen Großeinsatz aus
  • Sie hatte einem Bekannten geschrieben, sie werde von einem "Mann in Clownsmaske" angegriffen
  • Die Geschichte stellte sich als frei erfunden heraus

Seit Wochen halten sogenannte Horror-Clowns die Behörden in mehreren Ländern in Atem.

In Luxemburg löste der Trend nun sogar einen Großeinsatz der Polizei aus - obwohl es sich in diesem Fall lediglich um einen schlechten Scherz gehandelt hatte. Davon berichtete die Nachrichtenseite "Luxemburger Wort".

Zum Thema: Horror-Clowns überfallen einen Mann in Berlin

In dem Bericht heißt es, ein Mann habe sich am Montagabend mit einer Bekannten treffen wollen. Sie sei allerdings nicht zum Treffpunkt aufgetaucht und habe stattdessen Kurznachrichten geschickt, in denen sie unter anderem geschrieben hatte, sie werde von einem "Mann in Clownmaske" geschlagen.

Clownangriff war schlechter Scherz

Der "Clown" bedrohe sie zudem mit einem Messer, soll die Frau geschrieben haben.

Der besorgte Mann habe daraufhin die Polizei verständigt. Nach Angaben der Zeitung machten sich danach mehrere Streifen auf die Suche nach dem vermeintlichen Opfer.

Die Behörden fanden die Frau demnach unversehrt in ihrer Wohnung auf. Diese habe sich zusammen mit einem Bekannten einen schlechten Scherz erlaubt, die Bedrohungen seien frei erfunden gewesen, heißt es in dem Bericht.

Dieser könnte die Frau allerdings teuer zu stehen kommen. Weil sie einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst habe, drohe ihr nun eine Anzeige, berichtet die Nachrichtenseite.

In Deutschland kam es durch den Horror-Clown-Trend bereits zu ersten Verletzten. In der vergangenen Woche hatte ein 14-Jähriger in Berlin seinen 16-Jährigen Freund niedergestochen, der ihn in einem Clown-Kostüm angegriffen hatte.

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