Huffpost Germany

Sehr starkes Nachbeben erschüttert Italien

Veröffentlicht: Aktualisiert:
ITALY
Ein beschädigtes Gebäude in Visso, Italien | Reuters TV / Reuters
Drucken
  • Ein starkes Erdbeben mit der Stärke 5,4 erschütterte am Abend die italienische Hauptstadt Rom
  • Kurz darauf kam es zu einem starken Nachbeben mit 6,2 auf der Richter-Skala in Teilen Italiens
  • Es gibt Berichte über Verletzte

Zwei Erdbeben haben am Mittwochabend Italien erschüttert. Zunächst hatte um 19:10 Uhr ein Beben der Stärke 5,4 die Gegend erschüttert, etwa zwei Stunden später folgte ein weiteres der Stärke 6,1, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.

In der Gemeinde Ussita in der Provinz Macerata sind dem Bürgermeister zufolge viele Häuser eingestürzt. Marco Rinaldi sprach im Sender Sky TG24 von "apokalyptischen" Erdstößen. Kirchen und Gebäude stürzten ein, mancherorts fiel der Strom aus, Menschen rannten in Panik auf die Straßen. Auch in der Hauptstadt Rom waren die Erschütterungen deutlich zu spüren.

Augenzeugen zufolge stürzten Häuser ein. Medien berichten von Verletzten. Wahrscheinlich in Folge des Erdbebens in Italien hat ein 73-Jähriger nach offiziellen Angaben einen Herzinfarkt erlitten und ist gestorben.

Der Schock könnte den Infarkt ausgelöst haben, meldete die Nachrichtenagentur Ansa Donnerstagnacht unter Berufung auf die Carabinieri, die italienische Gendarmerie, der Provinz Macerata. Er sei das erste "indirekte" Todesopfer des Bebens, sagte der Chef der Provinzbehörde, Stefano Di Iulio, der Agentur zufolge. Der Mann sei in der Stadt Tolentino gestorben.

Laut amerikanischen Seismologen handelte es sich um Nachbeben des schweren Erdbebens vom 24. August in Mittelitalien, das fast 300 Menschen das Leben gekostet hatte.

Die Behörden haben die Räumung von drei Krankenhäusern in der von den Erdbeben betroffenen italienischen Region Marken angekündigt. Betroffen seien die Hospitäler in Tolentino, Matelica und Cingoli, teilte Regionalpräsident Luca Ceriscioli in der Nacht auf Donnerstag bei Facebook mit. Die Patienten sollten in andere Einrichtungen in der Region gebracht werden. "Zurzeit werden Einstürze registriert", schrieb er.

Schon vor zwei Monaten hatte ein Erdbeben das Dorf Amatrice und nahegelegene Städte zerstört. Knapp 300 Menschen kamen damals ums Leben, rund 4000 verloren ihr Zuhause.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Eine ebenso simple wie geniale Idee steckt hinter dem Projekt World Bicycle Relief. Diese nämlich lautet: "Fahrrad = Mobilität = Bildung". So einfach kann Hilfe tatsächlich sein.

World Bicycle Relief stellt Menschen in Entwicklungsländern Fahrräder zur Verfügung, damit sie ihr Leben aus eigener Kraft verändern können. Denn in ländlichen Regionen Afrikas bedeutet ein Fahrrad ein großes Maß an Lebensqualität: Es verkürzt die Transportwege und erleichtert seinem Besitzer den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

Mit über 200.000 Fahrrädern, die in Afrika montiert werden, und 1000 ausgebildeten Mechanikern hilft WorldBicycleRelief vor Ort dabei, Armut zu bekämpfen und fördert Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung in Gegenden, die sonst von der Infrastruktur abgeschnitten wären.

Unterstütze sie jetzt bei dieser Arbeit und spende auf betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.