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Warum dieser Bürgermeister 845.000 Euro für den Bau von Moscheen zahlt

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BUERGERMEISTER MONHEIM
Daniel Zimmermann von der Jugendpartei Peto will Moschee aus den Hinterhöfen holen | DPA
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  • Die Stadt Monheim will den Bau von Moscheen mit 845.000 Euro unterstützen
  • Die Pläne habe deutschlandweit für Aufsehen gesorgt
  • Doch Bürgermeister Daniel Zimmermann hat gute Gründe

Die Stadt Monheim in Nordrhein-Westfalen will den Bau von Moscheen und Gemeindezentren islamischer Gemeinden mit 845.000 Euro unterstützen. Das hat der Stadtrat am Mittwochabend beschlossen.

Die Pläne hatten über Monheim hinaus für Aufsehen gesorgt. Zu einer Bürgeranhörung kamen rund 900 Menschen. SPD, CDU, Grüne und FDP stimmten gegen den Antrag. Im Stadtrat hat die kommunale Partei Peto, die bei der letzten Wahl 65 Prozent der Stimmen erhalten hatte, die absolute Mehrheit.

Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann (Peto) will die Gemeinden aus den Hinterhöfen holen und besser integrieren. Mit den Zuschüssen der Stadt können diese die Grundstücke für den Bau von Moscheen und Gemeindezentren von städtischen Tochtergesellschaften kaufen.

Der 100-prozentige Zuschuss für die Grundstücke entspreche einem Förderanteil von lediglich 15 Prozent der Investitionssumme, hatte Zimmermann betont.

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