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Rassistischer Ku-Klux-Klan soll vier Gruppen in Deutschland betreiben

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KU KLUX
Ein Ku-Klux-Klan-Mitglied in den USA | Leif Skoogfors via Getty Images
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In Deutschland sind nach Einschätzung der Bundesregierung derzeit vier Gruppen des vor allem aus den USA bekannten rassistischen Geheimbundes Ku-Klux-Klan aktiv. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" am Dienstag. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei.

Die Experten gehen von "sehr geringen Mitgliederzahlen" dieser Gruppen aus. Innerhalb der rechten Szene in Deutschland sei der Geheimbund lediglich ein Randphänomen.

Politikerin: Wenige Mitglieder - große Gefahr

Die geringe Mitgliederzahl dürfe nicht über die Gefahr hinwegtäuschen, die von solchen Organisationen ausgehe, zitiert das Blatt die Linken-Politikerin Monika Renner. Der Rassismus des Klans spiele innerhalb der rechten Szene eine wichtige Rolle.

Dem Bericht zufolge war der Klan zuletzt im Mai Thema im Gemeinsamen Extremismus- und Terrorabwehrzentrum von Bund und Ländern. Dabei sei es um eine mögliche Kreuzverbrennung, dem Zeigen der Hakenkreuzfahne und das Singen verfassungsfeindlicher Lieder gegangen.

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(mf)