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"Voice of Germany"- Kandidat macht Catterfeld ein unmoralisches Angebot

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CATTERFELD
"Voice of Germany"- Kandidat macht Catterfeld ein unmoralisches Angebot - Bourani reicht es | Pro7
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„The Voice of Germany“: Die Show steht für gute Stimmen, tolle Performances und eine Jury, die auf Macho-Gehabe á la Dieter Bohlen verzichtet.

Was nicht heißt, dass es bei der ProSieben-Sat1-Show weniger heiß her geht.

Mehr zum Thema: "The Voice" im Live-Stream: So seht ihr die Sat.1-Show am Sonntag

Das bewies am Sonntagabend der Auftritt des Brandenburgers Georg Stengel. Schon im Vorjahr heute der heute 22-Jährige bei „The Voice of Germany“ sein Glück versucht – damals hatte jedoch keiner der Juroren mehr einen Platz in seinem Team für das sympathische Energiebündel.

Dieses Mal war das anders: Stengel performte den Song "Pochahontas“ der Band AnnenMayKantereit – und überzeugte damit gleich zwei Juroren-Teams.

Stengel zu Catterfeld: "Backstage, Baby!"

Andreas Bourani und die Fantastischen Vier erkannten ihren Liebling aus dem Vorjahr gleich wieder und drücken auf den Buzzer. Stengel war außer sich.

Einen kleinen Wehrmutstropen hatte der Erfolg für ihn aber doch: „Yvonne, du hast nicht gedrückt, ich hätte dich jetzt total abgeknutscht“, sagte er in Richtung der Jurorin Yvonne Catterfeld.

Als die darauf besteht, das könne er doch trotzdem tut, verneint Stengel: „Nicht vor den ganzen Leuten“. Und fügt mit verführerischer Whisky-Stimme hinzu: „Backstage, Baby!“ Das Publikum hat Stengel spätestens jetzt auf seiner Seite.

Andreas Bourani ist ensetzt

Mit einem anderen verscherzt er es sich aber schnell: Andreas Bourani will den jungen Sänger unbedingt in seinem Team haben und fährt alle Geschütze aus, um ihn zu überzeugen. „Ich hab mir alle Videos von dir angeguckt“, erklärt er. „Wie geil is’ den ditte“, findet Stengel.

Doch am Ende entscheidet er sich trotzdem für das Team der Fantastischen Vier, Michi und Smudo. Er singt: „Es tut mir Leid, lieber Andreas, ich geh zu den Fantas!“

Am Ende performt der Sänger dann noch einen Siegertanz mit seinen künftigen Coaches. Bourani dagegen ist bedient: Er verlässt demonstrativ seinen Platz und deutet an, das Studio zu verlassen.

Die Enttäuschung sitzt tief.

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(bp)