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Unfall-Fahrer begeht Fahrerflucht – und rettet einer Mutter unabsichtlich das Leben

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Ein Verkehrsunfall ist für Betroffene immer ein Schock. Für die 38-jährige Britin Tania Kemble-Smith galt das in zweierlei Hinsicht.

Die zweifache Mutter holte ihre 12-jährige Tochter von der Schule ab, als ein Unbekannter ohne zu schauen über die Kreuzung fuhr und ihren grauen Fiat Bravo rammte. Der Unfallverursacher beging Fahrerflucht.

Kemble-Smith zog sich nur leichte Verletzungen zu, doch entschied sich trotzdem in ambulante Behandlung zu begeben. Sie rechnete nicht damit, dass der Doktor etwas entdecken würde.

Doch das tat er: Bei der Physiotherapie bemerkte er einen Knoten bei der Mutter. Es stellte sich heraus, dass sie an einer seltenen Form von Eierstockkrebs litt. Der Krebs hatte bereits das dritte Stadium erreicht, stand damit kurz vor dem Endstadium.

Dem britischen „Mirror“ sagte Kemble-Smith: „Ich glaube, dass Schicksal sehr viel damit zu tun hat. Wäre ich nicht da gewesen, wüsste ich nun niemals, was ich jetzt weiß. Wenn ich zurückblicke, war es ein Segen.“

Denn durch den Unfall konnte ihr Leben gerettet werden. Die Mutter unterzog sich einer Chemotherapie – sie verlief erfolgreich.

Seit dem dritten Oktober weiß sie: Der Krebs ist besiegt. Ihr Mann Andrew und ihre 12- und 15-jährigen Töchter sind heilfroh. „Als ich grünes Licht bekam, waren meine Töchter so glücklich. Ihre kleinen Gesichter wurden hell und sie haben mich umarmt“, erzählt Kemble Smith dem „Mirror“.

Wer die Person war, die den lebensrettenden Unfall verursachte, konnte die Polizei bislang nicht ermitteln.

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(bp)