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Taylor Swift klagt gegen DJ wegen sexueller Gewalt - das ist vorgefallen

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TAYLOR SWIFT
Taylor Swift berichtet über einen Folgen schwerer Po-Grapscher | Mario Anzuoni / Reuters
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Drei Jahre ist es her, dass Pop-Star Taylor Swift (26, "1989") bei einem ihrer Konzerte im Backstage-Bereich auf DJ David Mueller traf. Seit 2015 beschäftigen sich nun auch die Gerichte mit diesem Aufeinandertreffen. Denn Mueller verlor anschließend seinen Job und reichte 2015 eine Klage gegen Swift ein. Sie konterte im Oktober desselben Jahres mit einer Gegenklage wegen sexueller Gewalt und Körperverletzung. Ihre detaillierte Aussage zu den Ereignissen wurde nun veröffentlicht. Die 26-Jährige wirft dem DJ vor, er habe sie bei dem Fototermin "unsittlich berührt", wie das Musikmagazin "Billboard" aus den Gerichtsunterlagen zitiert.

Die Sängerin beschreibt den Vorfall demnach so: "Genau in dem Moment, als wir für das Foto posieren sollten, wanderte seine Hand mein Kleid hinab und grapschte meine Pobacke und egal, wie sehr ich auch versuchte, mich weg zu drehen, sie blieb dort." Swift soll zudem zu Protokoll gegeben haben, dass der Po-Grapscher Absicht gewesen sei. "Ich war mir noch nie so sicher in meinem Leben", heißt es in ihrer Aussage.

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"Vollkommen perplex"

Swift führt zudem aus, wie sehr sie der Vorfall aufgewühlt habe. Sie habe sich danach "verzweifelt, erschüttert und missbraucht gefühlt". Ein Meet and Greet sei in Swifts Augen dazu da, um den Menschen dafür zu danken, dass sie zum Konzert gekommen seien. Der DJ habe diese Gastfreundschaft verletzt und das habe sie vollkommen perplex zurückgelassen.

Mueller hingegen behauptet, der Vorfall sei ein Missverständnis. Swifts Vorwürfe seien falsch, er habe sie aus Versehen berührt. Sollte der Pop-Star den Fall gewinnen, wird das Geld gespendet. Und zwar an gemeinnützige Organisationen, die sich dafür einsetzen, Frauen vor sexuellen Angriffen zu schützen.