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"Tatort: Die Wahrheit": Siebenjähriger spielte einen Mord-Zeugen - so war der Dreh für ihn

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Leo Schöne war im

Im "Tatort: Die Wahrheit" (23.10., 20.15 Uhr, das Erste) spielte der 7-jährige Leo Schöne den kleinen Taro Schröder, dessen Vater vor seinen Augen erstochen wird. Ob ihm das Angst gemacht hat und wie Leo die Dreharbeiten empfunden hat, erzählt Kanako (44), die Mutter des kleinen deutsch-japanischen Münchners der Nachrichtenagentur spot on news.

Wie kam es dazu, dass Ihr Sohn Leo beim "Tatort" mitgespielt hat?

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Kanako: Das war reiner Zufall. Die Kinder einer Bekannten von mir sind bei einer Casting-Agentur angemeldet und als eines Tages die Anfrage bezüglich eines Jungen im Alter von 4 bis 7 mit deutsch-japanischen Eltern kam, hat sie diese einfach an uns weitergeleitet. Und weil mein Mann und ich "Tatort"-Fans sind, haben wir uns gedacht: Warum nicht!

Wie ging es dann weiter?

Kanako: Wir haben Fotos von Leo hingeschickt und sind dann zweimal zum Casting eingeladen worden - und es hat geklappt.

Waren Sie und/oder Ihr Mann am Set dabei?

Kanako: Ja, auf jeden Fall. Meistens war ich dabei.

Wie haben Leo die Dreharbeiten gefallen?

Kanako: Er fand es total spannend und lustig. Er hat viel Spaß gehabt. Es waren aber auch alle sehr nett zu ihm.

Wie sind die beiden Kommissar-Darsteller, Miroslav Nemec (Ivo Batic) und Udo Wachtveitl (Franz Leitmayr), mit ihm umgegangen?

Kanako: Leo hatte vor allem Szenen mit Miroslav Nemec und mit ihm hat er sich sehr gut verstanden. Er hat Leo mit dem iPad Musik vorgespielt und in den Pausen haben sie auch mal Fußball miteinander gespielt.

Im Film muss der kleine Taro (Leo Schöne) mit ansehen, wie sein Vater erstochen wird. Wie war diese krasse Szene für Leo? Wusste er, was er da spielt?

Kanako: Ja, er wusste, was er spielt. Wir haben ihm vorher genau erklärt, dass der Filmvater erstochen wird, dass es aber nicht echt ist, er aber so tun soll, als ob es das wäre. Das hat er dann verstanden und gemacht. Angst hatte er nicht.

Wird es weitere Filmprojekte geben?

Kanako: Geplant ist nichts und wir würden ihn auch niemals zwingen. Wenn er mag und das Projekt stimmt, darf er aber natürlich nochmal schauspielern.