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"Tatort: Die Wahrheit" endete ohne Mörder - doch es geht weiter

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Selten genug, aber es passiert: Trotz größter polizeilicher Bemühungen entkommt der Mörder den Ermittlern. So geschehen auch im "Tatort: Die Wahrheit" (23.10.) aus München. Doch wie der Bayerische Rundfunk nun meldet, werde der spannende Fall um einen vermeintlich wahllos erstochenen Familienvater weitererzählt. Mehr noch: "Am Montag, 17. Oktober 2016, sind die Dreharbeiten zum Münchner Tatort: 'Der Tod ist unser ganzes Leben' zu Ende gegangen."

Das offene Ende im "Tatort: Die Wahrheit"

Hier gibt es die "Batic und Leitmayr"-Box mit ihren besten "Tatort"-Krimis auf DVD

"Schon zu Beginn der ersten Exposé-Sitzung waren wir uns einig, dass der Täter in 'Die Wahrheit' nicht gefasst werden sollte. 'Die Wahrheit' sollte ein 'Tatort' werden, der die Schmerzhaftigkeit polizeilicher Ermittlungsarbeit auf die Spitze treibt", erklärt die verantwortliche BR-Redakteurin Stephanie Heckner zum offenen Ende des Krimis. Am Ende der Sitzung sei dann klar gewesen, dass man die Geschichte dann aber noch weitererzählen müsse.

Dennoch sei "Der Tod ist unser ganzes Leben" bewusst nicht als "Sequel" oder "Fortsetzung" von "Die Wahrheit", so Heckner weiter, der Film funktioniere dramaturgisch völlig unabhängig. Ausgestrahlt wird er im kommenden Jahr.

Und so geht's in "Der Tod ist unser ganzes Leben" weiter

Ein Jahr, nachdem Ben Schröder (Markus Brandl) vor den Augen seiner Frau Ayumi (Luka Omoto) und seines Sohnes Taro (Leo Schöne) erstochen wurde, geschieht in München ein ähnliches Verbrechen ohne erkennbares Motiv. Die Tat trägt dieselbe grausame Handschrift.
Der Alptraum für Batic (Miroslav Nemec, 62) und Leitmayr (Udo Wachtveitl, 58) aus "Die Wahrheit" setzt sich fort und endet schließlich in einem Schreckensszenario, in dem es für sie um nicht weniger geht als um ihre berufliche Existenz, ihre Freundschaft und ihr Leben...