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Merkel: Absage für CSU-Parteitag wäre "nicht dramatisch"

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Merkel: Absage für CSU-Parteitag wäre "nicht dramatisch" | Fabrizio Bensch / Reuters
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Kanzlerin Angela Merkel hat CDU-intern demonstrativ gelassen auf die mögliche Absage der CSU an einen Auftritt beim CSU-Parteitag in München reagiert. Nach Teilnehmerangaben bezeichnete Merkel es am Montag in der Vorstandssitzung in Berlin als nicht dramatisch, falls sie nicht zu dem Kongress am 4. und 5. November eingeladen werden würde.

Sie betonte demnach, CDU und CSU arbeiteten weiter gemeinsam an der Lösung der aktuellen Probleme. In der CDU-Spitze wird kaum noch mit einer Einladung für Merkel gerechnet. Hintergrund sind auch Befürchtungen, CSU-Delegierte könnten die Kanzlerin wegen ihrer Flüchtlingspolitik beschimpfen.

CDU und CSU nähern sich wieder an

Der Streit um die Teilnahme der Kanzlerin zieht sich seit Wochen. Zuletzt hieß es aus CSU-Kreisen, Horst Seehofer wolle eine Teilnahme Merkels verhindern, solange die Differenzen zwischen ihm und der CDU-Chefin nicht ausgeräumt seien.

Dennoch nähern sich CDU und CDU derzeit wieder an. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat jedenfalls ein Einlenken im monatelangen Streit mit der CDU über eine Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen pro Jahr signalisiert.

"Wir sind uns in den letzten Wochen in vielen Punkten näher gekommen", sagte der bayerische Ministerpräsident dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Wenn es in einem weiter Differenzen gibt, dann können wir das aushalten."

Der stellvertretende CSU-Vorsitzende Manfred Weber stellte sich in der Frage der Unions-Kanzlerkandidatur bereits hinter die CDU-Chefin. "Angela Merkel ist unsere Kandidatin. Daran kann es keinen Zweifel geben", sagte er dem "Spiegel".

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