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Die Polizei hat einen bizarren Vorschlag, wie Bürger gegen Horror-Clowns vorgehen sollen

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  • Die Gewerkschaft der Polizei in Baden-Württemberg will, dass Bürger gegen Horror-Clowns vorgehen
  • Diese sollen auf Clowns zugehen und "Hau ab" rufen
  • Im Video oben: Als Forscher 250 Kinder zu Clowns befragten, fiel das Ergebnis eindeutig aus

Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Baden-Württemberg, Rüdiger Seidenspinner, hat die Bürger im SWR dazu aufgerufen, bei Begegnungen mit sogenannten Horror-Clowns aktiv zu werden. Seine Idee dürfte viele Bürger jedoch kaum beruhigen.

"Wird jemand von einem angeblichen Clown bedroht oder in Bedrängnis gebracht, dann muss man auf denjenigen zulaufen und Laut geben ‚Hau ab!‘ oder wie auch immer, weil die müssen einen gewissen geistigen Widerstand fühlen“, so das Mitglied im Bundesvorstand der GdP.

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"Eine Anzeige bringt immer was"

"Wir halten diese geistigen Tiefflieger für sehr gefährlich“, sagte Seidenspinner, die Polizei könne aber nicht überall sein. Daher hat der Polizeihauptkommissar dazu aufgerufen: "Wir müssen alle gegenseitig auf uns aufpassen.“

Auf die Frage, ob eine Anzeige gegen einen Horror-Clown Wirkung zeige, sagte Seidenspinner: "Eine Anzeige bringt immer was.“ Der baden-württembergische GdP-Landesvorsitzende räumte allerdings ein: "Es wird nicht kurzfristig was bringen.“

Sorge vor Überreaktionen an Halloween

Mit Blick auf Halloween in einer Woche, am 31. Oktober, warnte Rüdiger Seidenspinner vor Überreaktionen. Man müsse die aus den Vereinigten Staaten und Irland importierte Tradition, bei der Kinder als Gruselfiguren verkleidet an Türen klingeln, um Süßigkeiten zu erhalten, nicht aus Sicherheitsgründen ablehnen.

"Ich denke, dass die Bürgerinnen und Bürger, gerade wenn es an der Tür klingelt ‚Süßes oder Saures‘ schon sehr wachsam sind“, sagte der Polizeihauptkommissar in SWRinfo. Man müsse da nicht übertreiben und sich einschießen, denn wenn Gefahr drohe "dann ist auch eine Tür wieder zu“.

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