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8 Dinge, die dir Hotelangestellte nicht verraten

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  • Im Video oben sprechen Hotelangestellte über die Hygiene in Hotels

Hotelangestellte sollen den Besuchern still und leise zu Diensten sein.

Während Urlauber am Strand liegen, säubern Putzkräfte das Zimmer. Wenn ein Tourist spätabends Hunger bekommt, hilft der Zimmerservice aus.

Mancher Hotelgast hat sich da sicher schon einmal gefragt: Was denken die Angestellten von mir?

Wenn das eigene Zimmer wieder einmal aussieht, als hätten Rockstars darin eine Orgie gefeiert? Oder wenn die Putzfrau nicht arbeiten kann, weil man bis in den Nachmittag schlafen möchte?

Im Online-Portal "Quora" haben Hotelangestellte berichtet, was sie sich über ihre Gäste im Alltag denken. Die britische Zeitung "The Independent" hat die acht schockierendsten Geständnisse aufgezählt:

1. Die Hotelangestellten hören alles

Viele Hotelgäste fragen sich wohl, ob die Angestellten die eindeutigen Bettgeräusche aus ihren Zimmer hören können. Der Nutzer Harhad Aqeel bejaht das:

"Wir können hören, wenn ihr Sex habt. Ja, können wir. Auch wenn ihr am Fernseher die Lautstärke ganz aufdreht, hören wir es noch."

2. Die Angestellten interessieren sich nicht für eure Angelegenheiten

Die Angestellten mögen vielleicht alles hören. Aber sie interessieren sich wirklich nicht dafür, wer hier mit wem schläft.

Die Nutzerin Stacy Jean schreibt dazu:

"Wir beherbergen Damen und Herren, die Affären haben. Ja, wir wissen, wer ihr seid. Aber nein, wir interessieren uns wirklich nicht dafür. Solange ihr euren Aufenthalt bezahlt und ihr keinen bleibenden Schaden im Zimmer verrichtet. Wir sind nicht da, um moralische Urteile zu fällen. Wir sind da, um Geld zu verdienen."

3. Eure Bettwäsche ist vielleicht nicht sauber

Täglich neue Betttwäsche erwarten viele Hotelgäste als Standard. Die Nutzerin Stacy Jean belehrt sie eines Besseren:

"Das trifft nicht nur auf unbenutzte Betten zu, sondern allgemein: Knausrige Hotelmanager und –besitzer ermutigen ihre Angestellten, nachzusehen, ob die Bettwäsche noch frisch aussieht. Ist das der Fall, sagen sie der Reinigungskraft, sie soll einfach nur die Ecken glatt streifen."

Ein weiterer Nutzer bestätigt, dass die Angestellten es in seinem Hotel genauso handhaben würden.

4. Sie sehen viele ekelige Dinge

Welche ekelhaften Dinge sehen Hotelangestellte in den Zimmer? Der Nutzer Brent Decker gibt Auskunft:

"Wir müssen so viele Matratzen jedes Jahr wegwerfen, da wirst du verrückt. Literweise verschütteten Wein, überschüssige Körperflüssigkeiten, mit Fäkalien besudelte Betten. Und mein Favorit: Einmal hat ein Typ einen Affen in seinem Zimmer getötet."

Mehr zum Thema: Wie ein Hotelbesitzer Menschen hilft, die keine Chance mehr haben

5. Menschen sterben in Hotels

Die Nutzerin Stacy Jean hat ihre Vorgesetzten gefragt, was das Seltsamste bei der Arbeit in einem Hotel sei. Die Antwort war eindeutig:

"Alle ihre Antworten fingen an mit: 'Was sich die Leute nicht klarmachen, ist, dass Menschen in Hotels sterben.' Ich habe noch nie einem Hotel gearbeitet, das nicht seine eigene grausige Geschichte hatte, die von den Angestellten ständig wiederholt wurde."

6. Verloren und nie wiedergefunden

Leicht lässt man etwas in einem Hotel liegen. Der Nutzer Marco Scolari nimmt in einem Kommentar jedoch jedem Gast die Hoffnung, verlorene Gegenstände wiederzubekommen:

"Das Fundbüro. Verliert NIEMALS etwas von Wert in einem Hotel. Wenn doch, informiert sofort die Security. In vielen Fällen landen wertvolle Dinge in den Taschen der Angestellten oder anderer Gäste. Sollte ein Gegenstand es doch zum Fundbüro schaffen, warten dessen Mitarbeiter eine bestimmte Zeit ab, damit die Person ihn für sich reklamieren kann, die ihn gefunden hat."

7. Niemals aus einem Glas im Zimmer trinken

Eine Minibar mit Gläsern ist eine feste Einrichtung in einem guten Hotelzimmer. Ein anonymer Nutzer aber warnt davor, aus den Gläsern zu trinken:

"Trinkt niemals von einem Glas, das im Zimmer bereit steht. Die Gläser sind nicht richtig gespült. Und wenn die Gläser nach Zitrone und Limette riechen und glänzen, dann wurde Möbelpolitur benutzt."

8. Aber das ist noch nicht das Schlimmste ...

Wer denkt, schlimmer kann es nicht kommen, der kann in einem Kommentar noch einmal alle Schockmomente, in einem Absatz versammelt, nachlesen. Debjyoti Samanta schreibt:

"Eines haben alle gemeinsam, die über Hotels auspacken: Sie enthüllen, dass kein Angestellter darüber spricht, was in irgendeinem Zimmer passiert ist. Und das kann von Affären, Festnahmen und Parties reichen, bis zu Drogendeals, Tode und sogar Ermordungen."

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