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Ernährungsexpertin verrät: Dieses Frühstück kann Depressionen entgegenwirken

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Eine Ernährungsexpertin empfiehlt ein bestimmtes Frühstück gegen Depressionen | iStock
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Noch immer versuchen Wissenschaftler auf der ganzen Welt zu ergründen, wo Depressionen ihren Ursprung haben. So verschieden die Symptome und Ausprägungen der Krankheit sein können, so unterschiedlich sind offenbar auch die Gründe für ihr auftreten.

Depressionen gehen häufig auf traumatische Erlebnisse in der Kindheit zurück. Wissenschaftler haben aber auch festgestellt, dass die Neigung zu Depressionen vererbt werden kann, also genetisch bedingt sein könnte. Wieder andere Studien belegen, dass Depressionen mit den Chemikalien in unserem Gehirn zusammenhängen und dass Entzündungen im Gehirn die Krankheit begünstigen.

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Ein Faktor wird häufig übersehen

Die Gründe, warum Menschen an Depressionen erkranken sind also komplex. Ein Faktor, der jedoch sehr häufig übersehen wird, ist die Ernährung. Denn nur wenn unser Gehirn ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, kann es optimal arbeiten und für eine starke psychische Gesundheit sorgen.

Studien haben gezeigt, dass dafür vor allem Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B und D, Aminosäuren und die Mineralien Zink, Eisen und Magnesium nötig sind. Diese Stoffe kommen in der sogenannten Mediterranen Ernährung vor, die reich an Pflanzenölen und Gemüse ist.

Eine Studie, bei der mehr als 15.000 Menschen über zehn Jahre hinweg untersucht wurden, zeigte, dass diese Ernährungsweise das Risiko, an Depressionen zu erkranken, senken kann.

Ernährungsexpertin empfiehlt bestimmtes Frühstück

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse und eigener Beobachtungen empfiehlt Ernährungsexpertin Melissa Brunetti ein ganz bestimmtes Frühstück, um Depressionen entgegenzuwirken: Brot aus gekeimten Getreide (zum Beispiel Essenerbrot) mit Avocadomus und Eiern. Insbesondere die gesunden Fettsäuren in den Eiern seien entscheidend.

Dem Online-Magazin Quartz sagte Brunetti: "Unser Gehirn besteht zu 60 Prozent aus Fett und wir müssen unser Fett aus der Nahrung beziehen. Avocados sind reich an Tryptophan - ein Vorläufer für Serotonin, das als Wohlfühl-Hormon bekannt ist. Sie enthalten außerdem Folate und Omega-3-Fettsäuren."

Außerdem empfiehlt die Ernährungsexpertin, den Blutzuckerspiegel durch regelmäßige Mahlzeiten und gelegentliche Snacks stabil zu halten. Denn ein niedriger Blutzuckerspiegel führe zu Gemütsschwankungen wie stärkerer Reizbarkeit.

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Das Gehirn braucht Nährstoffe, um richtig zu funktionieren

Natürlich ist Brunetti sich im Klaren, dass eine gesunde Ernährung allein nicht reicht, um Depressionen zu bekämpfen. Sie ist jedoch überzeugt, dass die Ernährung einen großen Einfluss auf unsere psychische Gesundheit haben kann:

"Unser Gehirn braucht Nährstoffe als Treibstoff. Wenn wir diese Nährstoffe nicht durch unsere Ernährung bekommen, dann fehlen sie dem Gehirn, um Neurotransmitter und Neurochemikalien zu bilden, unseren Blutzucker und unsere Hormone zu regulieren."

Die Ernährung allein kann Depressionen nicht heilen - aber sie kann neben anderen Methoden wie Therapien zu einer schnelleren Genesung verhelfen.

Mehr zum Thema: 12 Dinge, die du wissen musst, wenn du einen Menschen mit Depressionen liebst

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(vr)