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Kleinflugzeug stürzt über Malta ab: Fünf Tote

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MALTA
EU-Flugzeug stürzt über Malta ab: Fünf Tote | HuffPost
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  • Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Malta sind nach Angaben der dortigen Regierung fünf französische Zollbeamte ums Leben gekommen
  • Die Maschine war am Montagmorgen am internationalen Flughafen in Luqa gestartet und kurz darauf nahe der Startbahn abgestürzt
  • Entgegen früherer Berichte waren die Todesopfer keine Beamten der EU-Grenzschutzagentur Frontex

Am internationalen Flughafen von Malta ist ein Kleinflugzeug verunglückt.

Die luxemburgische Maschine stürzte einem Bericht der "Times of Malta" zufolge kurz nach ihrem Abflug am Montagmorgen nahe der Startbahn in Luqa ab und ging in Flammen auf. An Bord befanden sich fünf Menschen, keiner überlebte.

Bei den Todesopfern soll es sich laut maltesischer Regierung um französische Zollbeamte im Einsatz gegen Menschen- und Drogenhändler handeln.

Ursache des Absturzes ist noch ungeklärt

Augenzeugen zufolge habe es keine Explosion vor dem Unfall gegeben, der sich gegen 7.20 Uhr ereignete, teilte die Regierung mit. Der Flugbetrieb war kurzzeitig unterbrochen, am Mittag aber wieder aufgenommen worden. Wie es zu dem Absturz kam, war zunächst unklar.

Flugzeug war Teil einer Operation französischer Zollbehörde

Der Flieger war der maltesischen Regierung zufolge Teil einer Operation der französischen Zollbehörde, in deren Rahmen in den vergangenen fünf Monaten die Routen illegalen Menschen- und Drogenhandels verfolgt werden sollten. Die zweimotorige Maschine vom Typ Metroliner sei in den USA registriert und von einer luxemburgischen Firma gemietet gewesen.

Die luxemburgische Firma CAE Aviation bestätigte, dass eines ihrer Aufklärungsflugzeuge betroffen sei.

Feuerwehr und Rettungsdienste sowie Kräfte des Zivilschutzes waren im Einsatz. Laut der Zeitung "Times of Malta" wurden brennende Wrackteile bis auf die Straße außerhalb des Flughafens zwischen den Dörfern Kirkop und Safi geschleudert. In einem von der Zeitung veröffentlichten Video war zu sehen, wie eine schwarze Rauchwolke von der Startbahn aufstieg.

Kleinflugzeug soll nicht von Frontex genutzt worden sein

Kurz nach dem Absturz gab es Spekulationen, dass es sich bei der Maschine um eine von der EU-Grenzschutzagentur Frontex genutzte gehandelt haben sollte. Eine Sprecherin dementierte dies auf Anfrage.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini schrieb auf Twitter, dass das Kleinflugzeug keine Verbindung zu Aktivitäten der Europäischen Union gehabt habe: "Es sind keine EU-Funktionäre von dem Flugzeugabsturz in Malta betroffen."

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