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Neuer Vorwurf: Trump soll Pornostar sexuell belästigt haben

Veröffentlicht: Aktualisiert:
TRUMP DRAKE
Jessica Drake und ihre Anwältin Gloria Allred gehen mit neuen Vorwürfen gegen Trump an die Öffentlichkeit. | AP
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  • Erneut ist eine Frau mit Anschuldigungen gegen Donald Trump an die Öffentlichkeit gegangen
  • Die Pornodarstellerin Jessica Drake wirft Trump vor, sie ohne Erlaubnis geküsst zu haben
  • Sie sagte, dass ihr 10.000 Dollar angeboten wurden, wenn sie mit Trump den Abend verbringt

Eine weitere Frau ist mit Anschuldigungen gegen Donald Trump an die Öffentlichkeit gegangen. Die Pornodarstellerin Jessica Drake wirft dem Immobilienmogul vor, sie und zwei weitere Frauen ohne Erlaubnis geküsst zu haben und ihr schließlich 10.000 Dollar angeboten zu haben, damit sie mit ihm den Abend verbringt.


Nach der Veröffentlichung eines Videos
, in dem Donald Trump sexuelle Belästigung schönredet, ist Drake mittlerweile die elfte Frau, die den Immobilienmogul eines sexuellen Übergriffes beschuldigt.

Ihr Fall soll sich vor zehn Jahren am Rande eines Golfwettbewerbs in Lake Tahoe ereignet haben. Auf einer Pressekonferenz erklärte Drake am Samstag im Beisein ihrer Anwältin, dass Trump zunächst mit ihr geflirtet und sie dann in seine Suite eingeladen habe.

Trump soll die Frauen ohne Erlaubnis geküsst haben

Weil sie sich alleine unwohl gefühlt habe, sei sie mit zwei Begleiterinnen der Einladung gefolgt. In der Suite habe Trump, der einen Pyjama getragen haben soll, die drei Frauen dann "eng umarmt und geküsst, ohne um Erlaubnis zu fragen”, berichtet Drake.

Nachdem die Frauen die Suite wieder verlassen hatten, habe Drake in ihrem Zimmer einen Anruf bekommen. Sie berichtet, dass ein Angestellter Trumps sie angerufen habe und sie gebeten habe, zurück zu kommen. Sie habe dies abgelehnt und daraufhin einen Anruf von Trump selbst bekommen.

Er soll sie gefragt haben, mit ihm Essen oder auf eine Party zu gehen. Als sie erneut ablehnte, soll Trump sie gefragt haben: "Was möchtest du haben? Wie viel?"

Drake berichtet, ihr seien 10.000 Dollar geboten worden

Schließlich habe es noch einen weiteren Anruf gegeben. Wie Drake erklärt, sei der Anruf entweder von Trump selbst oder von einem Mann gekommen, der für Trump anrief. In diesem Telefonat seien ihr 10.000 Dollar geboten worden und ein Rückflug mit Trumps Privatjet.

Trumps Wahlkampfteam wies die Vorwürfe zurück. "Diese Geschichte ist absolut falsch und lächerlich", hieß es in einer Erklärung. "Mr. Trump kennt diese Person nicht, erinnert sich nicht an diese Person und hätte kein Interesse daran, sie jemals zu kennen." Dies sei nur ein weiterer Versuch der Clinton-Kampagne, Trump zu schmähen, hieß es in der Erklärung weiter.

Drakes Anwältin zeigte bei der Pressekonferenz allerdings ein Foto, das Trump und Drake zusammen zeigt. Hierzu hieß es seitens Trumps Kampagne, dass dieses Foto eines der Tausenden sei, die Trump mit Leuten mache, die ihn um ein gemeinsames Foto bitten.

Trump kündigte an, nach der Wahl jene Frauen verklagen zu wollen, die in den vergangenen Tagen mit Belästigungsvorwürfen gegen ihn an die Öffentlichkeit gegangen sind. Sie alle hätten gelogen, um seinem Wahlkampf zu schaden, sagte der Republikaner am Samstag in Gettysburg.

Mit Material von dpa.

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