Huffpost Germany

Merkel im Angriffs-Modus: "Nicht jeden Quatsch der SPD mitmachen"

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

Bundeskanzlerin Angela Merkel will gemeinsam mit der SPD noch in diesem Herbst einen umfassenden Rentenkompromiss aushandeln. Das habe sie im Präsidium ihrer Partei betont, berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" mit Hinweis auf Teilnehmer der Sitzung.

Zugleich aber sagte die CDU-Vorsitzende, sie werde "nicht jeden Quatsch der SPD mitmachen“. Sozialministerin Andrea Nahles bereitet gerade ein umfassendes Paket vor. Merkel ließ offen, worauf genau sich ihr Vorbehalt bezieht, berichtet das Blatt.

CSU will im Wahlkampf eine höhere Mütterrente versprechen



Zugleich schwillt innerhalb der Union der Meinungsstreit bei einer anderen Rentenfrage an: der weiteren Verbesserung für Mütter, die vor 1992 ihre Kinder geboren haben.

Noch ist der Unterschied zu jüngeren Müttern nicht komplett ausgeglichen. Die CSU will 2017 im Wahlkampf eine höhere Mütterrente versprechen. Auch erste örtliche CDU-Vertreterinnen der Frauen Union (FU) machen nach "Focus"-Informationen Druck.

In der CDU-Spitze heißt es, die Zusage einer höheren Mütterrente hätte die Union "bei der Wahl 2013 über die 40 Prozent gehievt“. Zugleich aber will die CDU nach Informationen des Magazins jedes Signal vermeiden, das nach einer einseitigen Belastung der jüngeren Generation aussähe.

Auch auf HuffPost:

Dieser Artikel war bei Amazon meistverkauft – wegen Donald Trump

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Ihr habt auch ein spannendes Thema?
Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

In einem großangelegten Projekt hilft der Verein SyrienHilfe e.V. vor Ort Menschen in Not, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen. Seit 2012 setzen sich Ärzte, Ingenieure, Archäologen, Lehrer und Künstler in dem Bürgerkriegsland dafür ein, dass die Bevölkerung in ihrem eigenen Land ein würdevolles Leben führen kann.

Der Verein betreut Waisenkinder, organisiert medizinische Versorgung für Behinderte und chronisch Kranke und finanziert Lebensmittel und Unterkünfte.

Unterstütze sie jetzt auf www.zusammen-für-flüchtlinge.de, der zentralen Plattform für Projekte in der Flüchtlingshilfe von betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.