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Stefan Raab: Deshalb wollen wir den "Raabinator" zurück

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Happy Birthday, Stefan Raab!

Der #Raabschied war schwierig, doch mittlerweile haben sich wohl die meisten Fans damit abgefunden, dass sie ihren deutschen Lieblingsentertainer nicht mehr so schnell vor der Kamera sehen werden. Am Donnerstag wird Stefan Raab nun 50 und wir haben fünf gute Gründe parat, warum wir den Moderator, Sänger, Komponisten und gelernten Metzger unbedingt zurückhaben wollen.

Weil deutsches TV ohne ihn nicht total ist

Hier sehen Sie noch einmal zahlreiche Highlights aus "TV total"

In seiner langjährigen Entertainment-Karriere war Raab für unzählige Fernsehhits verantwortlich, aber für keinen ist er wohl besser bekannt, als für seine Late-Night-Show "TV total". Über 2.300 Ausgaben moderierte der Allrounder zwischen 1999 und 2015. Dabei brachte er Deutschland nicht nur zum Lachen, sondern kreierte auch ganz nebenbei unvergessene Hits wie "Maschendrahtzaun" oder "Wir kiffen". Und auch Karriere hätte mancher ohne Raab nicht gemacht. So ist der ehemalige Show-Praktikant Elton (45) mittlerweile selbst zur Moderatorengröße bei ProSieben geworden. Schade ist es umso mehr, dass es laut Raabs Management keine TV-Gala zu seinem runden Geburtstag geben wird.

Weil sich kein anderer in solche Gefahr begibt

Eine der wohl beliebtesten und auch erinnerungswürdigsten Rubriken in "TV total" war "Raab in Gefahr". In den Einspielern begab sich Raab immer wieder in skurrile oder herausfordernde Situationen. Die Zuschauer konnten den wortgewandten Entertainer unter anderem beim Stabhochsprung, beim Kunstflug, beim Skispringen, beim Bodybuilding, beim Astronautentraining, auf einer Pudelausstellung, bei der rhythmischen Sportgymnastik oder am Schalter bei McDonald's sehen.

Weil er den Wintersport neu erfunden hat

Die zahlreichen Sondersendungen unter der "TV total"-Flagge sorgten jährlich mehrfach zur besten Sendezeit für gelungene Unterhaltung fernab des typischen deutschen Show-Muffs. Da versuchten sich Promis beim Turmspringen, sie spielten Autoball oder zeigten ihr Pokerface. Eines der beliebtesten Sonderformate war jedoch die alljährliche Wok-Weltmeisterschaft, bei der Promis, Sportler und natürlich Raab selbst sich seit 2003 in einem modifizierten Wok eine Bob- und Rennrodelbahn hinunterstürzten.

Weil keiner sich so reinhängt

Bei all diesen Events bewies der nicht umsonst Raabinator getaufte Moderator stets unglaublichen Einsatz und Kampfeswillen, der ihm nicht selten einen der vorderen Plätze in den unterschiedlichsten Disziplinen einbrachte. Genau wie bei seinem Show-Dauerbrenner "Schlag den Raab", für den der gelernte Metzger auf Promo-Bildern mit einem blauen Auge posierte. Nicht zu Unrecht: Immer wieder gab es in der Show, in der normale Bürger gegen Raab in zahlreichen Spielen antreten und mindestens 500.000 Euro pro Folge gewinnen konnten, Stürze und Verletzungen - gerade auf Seiten Raabs, der einfach nicht verlieren wollte.

Weil er Deutschlands einzige ESC-Hoffnung ist

Nach den beiden vergangenen Debakeln beim "Eurovision Song Contest", bei denen Deutschland sowohl 2015 als auch 2016 auf dem letzten Platz landete, halten viele Raab für einen der letzten Kandidaten, die die Bundesrepublik in dem Gesangswettbewerb auf einen der vorderen Plätze bringen kann. Im Jahr 2000 trat Raab selbst auf und landete auf Platz fünf. Zwei Jahre zuvor hatte er Guildo Horn zu Rang sieben verholfen, 2010 führte er Lena mit ihrem Song "Satellite" sogar zum erst zweiten deutschen Sieg beim ESC. Zuvor wurde nur Nicole im Jahr 1982 mit "Ein bißchen Frieden" diese Ehre zu Teil.