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Opfer fackelte nicht lange: Horror-Clown in Essen bekommt Pfefferspray ins Gesicht

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Der Horror-Clown-Trend hat Deutschland erfasst.

In dieser Woche kam es in mehreren deutschen Städten zu Clowns-Attacken auf Passanten. So jetzt auch in Essen. Ein Clown soll dabei einen Mann mit einer Holzlatte angegangen sein, während dieser in der Nacht seinen Hund Gassi führte.

Der Mann wusste sich aber zu wehren. Er sprühte dem Clown Pfefferspray ins Gesicht, der daraufhin flüchtete. Der Clown soll eine Maske getragen haben und einen Maleranzug mit Tupfen, wie die "WAZ" berichtet.

17-jährige steht unter Schock

Nicht wehren konnte sich ein 17-jähriges Mädchen, das in Essen von einem Grusel-Clown erschreckt wurde.

Polizeisprecher Christoph Wickhorst berichtet in der "WAZ": "Es muss ziemlich heftig gewesen sein". Die Polizei empfahl der Jugendlichen, sich wegen des starken Schocks in ärztliche Behandlung zu begeben.

Der SPD-Innenexperte Uli Grötsch hat die Polizei angesichts zunehmender Attacken von gewaltbereiten Clowns zum Handeln aufgefordert.

"Ich kann mir vorstellen, dass es an Karneval und Halloween zu vermehrten Vorfällen kommt", sagte er der Huffington Post. "Hier ist vor allem die Polizei gefragt. Sie muss diese Clowns aufspüren und notfalls festnehmen", sagte Grötsch.

"Ein ganz, ganz hässlicher Trend"

Ähnlich äußerte sich der Chef der deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt gegenüber der Huffington Post. „Es ist zu befürchten, dass aus den Clown-Attacken ein ganz, ganz hässlicher Trend wird, der sich zu Halloween in Großstädten ausbreitet“, sagte er.

Opfer sollten umgehend die Polizei rufen und jeden Fall anzeigen. „Die Clowns sind nicht nur Idioten, sie sind Straftäter. Jemanden auf so widerliche Weise zu erschrecken ist Körperverletzung“, betonte er. Dazu zählten Fälle, „bei denen Opfern bewusst körperliches Unwohlsein zugeführt wird – und nichts anderes ist Todesangst“.

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