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Berlin: Fahrkartenkontrolleure sollen Israeli antisemitisch beschimpft haben

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S_BAHN
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In Berlin soll es zu einem antisemitischen Vorfall in der S-Bahn gekommen sein.

Besonders schlimm: Ausgegangen waren die Beleidigungen wohl von Fahrkartenkontrolleuren. Das berichtet die Zeitung "Berliner Morgenpost".

Am Dienstag soll ein 35-jähriger israelischer Staatsangehöriger von zwei männlichen Sicherheitsmitarbeitern der Bahn nach seinem Fahrschein gefragt worden sein. Da er keinen Fahrschein hatte, sei die Kontrolle am Bahnsteig fortgesetzt worden. Dabei sei es zu den antisemitischen Beschimpfungen gekommen.

Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Hinweise nimmt das LKA unter der Telefonnummer (030) 4664 - 953 128 und per E-Mail an lka531@polizei.berlin.de entgegen.

Juden in Deutschland beklagen schon seit längerem ein zunehmend feindliches Klima in Deutschland. Dafür sehen sie unter anderem den Aufstieg der AfD verantwortlich, aber auch Antisemitismus unter Einwanderern und Flüchtlingen.

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