Huffpost Germany

Trump beweist zum letzten Mal seine "gesamte Untauglichkeit als Präsident"

Veröffentlicht: Aktualisiert:
DONALD TRUMP
Donald Tump während der Debatte am Mittwochabend | SAUL LOEB via Getty Images
Drucken
  • US-Medien singen nach der TV-Debatte der beiden Präsidentschaftskandidaten bereits den Abgesang auf Donald Trump
  • Hillary Clinton hatte keine Mühe ihren Konkurrenten bloßzustellen

Ein Satz Donald Trumps beherrschte die Kommentarspalten nach der dritten und letzten TV-Debatte vor der US-Präsidentschaftswahl.

Auf die Frage des Moderators, ob er das Prinzip anerkenne, dass der Verlierer der Wahl stets den Sieg seines Gegners respektiere, sagte Trump, er werde dies zum gegebenen Zeitpunkt entscheiden.

US-Medien empfanden das als starken Affront.

Seit Monaten gibt sich Hillary Clinton, Trumps Konkurrentin im Rennen um das Präsidentenamt, alle Mühe, ihn als Gefahr für die Demokratie darzustellen. Mit seiner nun an den Tag gelegten Haltung erfülle Trump diese Erwartung perfekt, kommentiert CNN nach dem TV-Duell.

Trumps Niederlage steht bevor

Zu Trumps Taktik gehöre auch, dass er auf Verschwörungstheorien und den Vorwurf der Wahlfälschung zurückgreift, um die "bevorstehende Niederlage" zu erklären. Das analysiert die "New York Times". Trump könne es "psychologisch" nicht akzeptieren als "Loser gebrandmarkt" zu werden. Das wäre die "ultimative Demütigung" für ihn, schreibt die US-Zeitung.

In einem weiteren Kommentar hofft die "New York Times", dass es Trumps "letzter große Beweis" seiner "gesamten Untauglichkeit als Präsident" war.

"Ordentliche Nacht" bis zur Schlüsselfrage

"Wie bereits oftmals in den Debatten des diesjährigen Wahlkampfs gesehen, war Clintons Reaktion kraftvoll aber weitgehend überflüssig", resümiert der britische "Guardian". Denn abermals hätte die TV-Debatte den "Irrsinn von Trumps Ideen hervorgehoben", so die Zeitung.

Immerhin gesteht der "New Yorker" dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu, bis zur eingangs erwähnten Schlüsselfrage eine "ordentliche Nacht“ gehabt zu haben - "für Trumps Standards".

Trotzdem glaubt Autor John Cassidy: Die Quintessenz des Trump-Auftritts war seine eigene Kapitulation. "Er tritt aus dem Duell aus - als beleidigter Verlierer. Dabei wütet er gegen die Welt und droht Chaos auszulösen."

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Eine ebenso simple wie geniale Idee steckt hinter dem Projekt World Bicycle Relief. Diese nämlich lautet: "Fahrrad = Mobilität = Bildung". So einfach kann Hilfe tatsächlich sein.

World Bicycle Relief stellt Menschen in Entwicklungsländern Fahrräder zur Verfügung, damit sie ihr Leben aus eigener Kraft verändern können. Denn in ländlichen Regionen Afrikas bedeutet ein Fahrrad ein großes Maß an Lebensqualität: Es verkürzt die Transportwege und erleichtert seinem Besitzer den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

Mit über 200.000 Fahrrädern, die in Afrika montiert werden, und 1000 ausgebildeten Mechanikern hilft WorldBicycleRelief vor Ort dabei, Armut zu bekämpfen und fördert Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung in Gegenden, die sonst von der Infrastruktur abgeschnitten wären.

Unterstütze sie jetzt bei dieser Arbeit und spende auf betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.