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Nach Schüssen eines "Reichsbürgers": Polizist erliegt Verletzungen

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REICHSBRGER
DPA
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  • Der von einem "Reichsbürger" angeschossene Polizist ist verstorben
  • In der Nacht musste die Polizei eine erste Falschmeldung über seinen Tod noch zurückziehen
  • Der Schütze soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden

Nach den Schüssen eines "Reichsbürgers" auf Polizisten im mittelfränkischen Georgensgmünd ist der schwerverletzte Polizist in der Nacht seinen Verletzungen erlegen. Der Mann starb im Krankenhaus. Das bestätigte die Polizei gegenüber "Focus Online".

"Er ist jetzt tatsächlich verstorben", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfrankens am Donnerstagmorgen auch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Am Mittwochabend hatte die Polizei den Tod des Beamten zunächst noch fälschlicherweise vermeldet.

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Der "Reichsbürger" aus dem mittelfränkischen Georgensgmünd soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Das Landratsamt wollte bei dem Einsatz die 31 Waffen des Jägers sicherstellen, weil es den Mann als nicht mehr zuverlässig einstufte.

Die Behörden hatten zuvor seinen Jagdschein und seine Waffenbesitzkarte für ungültig erklärt. Bei Kontrollterminen hatte der 49-Jährige Mitarbeiter des Landratsamtes von seinem Grundstück verwiesen. Als Polizisten anrückten, eröffnete der Mann das Feuer.

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(lk)