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Umfragen: AfD in Norddeutschland ohne Chance

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PETRY
AfD-Chefin Frauke Petry | getty
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  • Die AfD schneidet in Umfragen für die westlichen norddeutschen Bundesländer schlecht ab
  • Die Umfrageergebnisse unterbrechen den Höhenflug der Rechtspopulisten

Die AfD eilt von Wahlerfolg zu Wahlerfolg, nur ein kleines Dorf in Norddeutschland...

Nein, es ist nicht nur ein kleines Dorf, das sich in Norddeutschland dem Erfolg der Rechtspopulisten entgegenstellt. Sondern es sind ganze zwei Bundesländer. Nämlich Niedersachsen und Schleswig Holstein.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes INSA für die "Bild"-Zeitung kommt die AfD in diesen Bundesländern nur auf 7 beziehungsweise 6 Prozent, wenn heute dort Landtagswahlen wären.

Koalition in Schleswig-Holstein würde an der Macht bleiben

In Schleswig-Holstein würde die regierende Koalition aus SPD, Grünen und SSW in der Wählergunst weiterhin über eine Mehrheit verfügen. Die Sozialdemokraten kommen auf 31 Prozent, die Grünen auf 13 Prozent, der Südschleswigsche Wählerverband auf 4 Prozent. Die CDU würde im Vergleich zur letzten Wahl rund 5 Prozent verlieren und bei 26 Prozent landen. Die FDP käme auf starke 12 Prozent (4 Prozent plus im Vergleich zur vergangenen Wahl), die Linke würde an der 5 Prozent Hürde scheitern.

Im nördlichsten deutschen Bundesland wählen die Bürger am 7. Mai 2017. In Niedersachsen gehen die Bürger erst im Januar 2018 wählen.

In Niedersachsen liegt die CDU vorne (33 Prozent, rund 3 Prozent Verlust im Vergleich zu letzten Wahl) und Rot-Grün hätte keine Mehrheit mehr (sie kämen zusammen auf 43 Prozent).

Deutliche Verluste im Vergleich zu anderen Wahlen

Die Grünen kämen auf unspektakuläre 12 Prozent, die FPD auf 8 Prozent.

Warum die AfD in den Nordländern zu schlecht abschneidet, ist derzeit ungewiss. In Mecklenburg-Vorpommern hatte sie kürzlich bei den Landtagswahlen noch mehr als 20 Prozent geholt. Und selbst in den westlichen Bundesländern war sie bei den Landtagswahlen im März über die Zehn-Prozent-Marke gesprungen.

INSA-Chef Hermann Binkert sagte gegenüber "Bild" nur: "In Schleswig-Holstein gibt es keine Wechselstimmung." In Niedersachsen scheint es ähnlich. Schon bei den Kommunalwahlen im September landete die AfD nur bei knapp 8 Prozent.

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