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Unglaublicher Fall in Neumünster: Mann erwürgt Frau und schweißt sie in Fass ein

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Unglaublicher Fall in Neumünster: Mann erwürgt Frau und schweißt sie in Fass ein | dpa
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Es ist ein Fall, der sprachlos macht: Die Polizei in Hannover hat einen Ehemann überführt, der vor 24 Jahren seine Frau erwürgt und ihre Leiche anschließend in ein Metallfass eingeschweißt hat. Nach einem Geständnis des Mannes wurde das Fass mit dem mumifizierten Leichnam der Frau in einer Garage in Neumünster in Schleswig-Holstein gefunden, wo der Mann inzwischen lebt, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Weil nach dem Verschwinden der Frau 1992 angenommen wurde, dass sie sich getrennt habe und ins Ausland gezogen sei, wurden damals keine Ermittlungen geführt. Als Angehörige über Jahre kein Lebenszeichen erhielten, erstatteten sie 2013 eine Vermisstenanzeige.

Tat scheint verjährt - Mann kommt frei

Bei Vernehmungen durch die Polizei verstrickte sich der inzwischen 52 Jahre alte Ehemann daraufhin in Widersprüche und räumte schließlich ein, seine damals 26 Jahre alte Frau im Streit erwürgt zu haben.

Die juristische Bewertung durch die Staatsanwaltschaft Hannover ergab, dass die Tat derzeit als Totschlag bewertet werden muss. Da Totschlag nach 20 Jahren verjährt, kam der Ehemann wieder auf freien Fuß. Dennoch versucht die Kriminalpolizei, die Hintergründe der Tat zu ermitteln und sucht Personen aus dem damaligen Umfeld des Paares.

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