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Grippe-Impfung: Was ihr zu Influenza wissen müsst

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ILLNESS
Oktober und November sind die optimale Zeit sich gegen Grippe zu impfen | ONOKY - Eric Audras via Getty Images
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  • Im Oktober und November ist die optimale Zeit für eine Grippe-Impfung
  • Mehrere Millionen Menschen erkranken jedes Jahr an einem Grippe-Virus
  • Warum besonders Risiko-Gruppen an eine Impfung denken sollten

Die kalte Jahreszeit ist in Deutschland angekommen und mit ihr auch die Zeit der Erkältungskrankheiten. Vor allem das Influenza-Virus, die die sogenannte Grippe auslöst, hat die deutsche Bevölkerung in den Wintermonaten oft fest im Griff. Jedes Jahr im Januar breitet sich eine wahre Grippewelle aus.

Um dieser vorzubeugen, empfiehlt sich eine Grippeimpfung - und zwar bereits in den kommenden Wochen. Besonders für Risikogruppen wie Senioren und Schwangere sowie Säuglinge und Kleinkinder ist eine Grippeimpfung essenziell, da diese besonders ansteckungsgefährdet sind. Das betont auch die Impfkomission des Robert-Koch-Instituts.

Woran erkennt ihr, dass ihr Grippe habt?

Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Erkältung setzen die Symptome einer Grippe meist sehr plötzlich ein. Typisch sind Kopf- und Gliederschmerzen, hohes Fieber und Husten. Bei einer Grippe ist unbedingt Bettruhe zu halten, rät das Nachrichtenportal "RP online".

Denn eine Influenza heilt zwar in der Regel von selbst, ist allerdings nicht ungefährlich. Besonders für Risikogruppen kann die Erkrankung einen sehr schweren Verlauf nehmen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Im Rekordwinter 2014/2015 zählte das Robert-Koch-Institut mehr als 21.000 Grippe-Tote.

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Besonders über 60-Jährige sind anfällig für Grippe-Viren und sollten sich unbedingt impfen lassen

Wann solltet ihr euch impfen - und wie funktioniert der Impfstoff?

Das Robert-Koch-Institut in Berlin gibt als optimalen Zeitpunkt für eine Impfung die Herbstmonate Oktober und November an. Der Impfstoff enthält den Krankheitserreger in abgeschwächter Form, wodurch das Immunsystem zur Produktion von Antikörpern gegen den Erreger angeregt wird.

Zu welchen Komplikationen kann es bei einer Grippeimpfung kommen?

Die Impfung kann in einzelnen Fällen leichte Erkältungssymptome hervorrufen, die allerdings nach kurzer Zeit wieder abklingen. Wie üblich bei einer Impfung können an der Einstichstelle leichte Schmerzen oder Schwellungen vorkommen.

Nicht geeignet ist die Impfung allerdings für Patienten mit Allergien gegen Teile des Impstoffs. Vor allem bei einer Allergie gegen Hühnereiweiß ist eine Impfung nicht zu empfehlen, wie das Magazin "Stern" auf seiner Nachrichtenseite berichtet. Dieser Umstand rührt von der Tatsache, dass die meisten Impfstoffe mit bebrüteten Hühnereiern hergestellt werden.

Wer bezahlt die Grippeimpfung?

Sowohl privat als auch gesetzlich Versicherte müssen für eine Grippeimpfung meist nichts bezahlen. Vor allem bei Patienten, die zur Risikogruppe gehören, übernimmt die Kosten in der Regel die Krankenkasse. "RP online" empfiehlt, die Kostenübernahme im Vorfeld mit der Krankenkasse abzuklären. Oftmals übernimmt auch der Arbeitgeber die Kosten für die Impfung.

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(cho)