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Umfrage: Rot-Rot-Grün hat doch Chancen bei der Wahl 2017

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Gregor Gysi kann sich freuen: Rot-Rot-Grün legt in Umfragen zu | Pacific Press via Getty Images
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Ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei, ist offenbar doch nicht so chancenlos, wie Beobachter bisher angenommen hatten. Es hätte auf Bundesebene durchaus Chancen auf die Regierungsübernahme. Eine solche Koalition wird unter anderem vom Linken-Politiker Gregor Gysi angestrebt.

Das meldet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den neuen INSA-Meinungstrend. Wenn demnach am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme Rot-Rot-Grün auf 46 Prozent.

Das ist ein Punkt mehr als in der Vorwoche, wäre allerdings noch nicht die absolute Mehrheit. Die hat derzeit nur ein Bündnis von Union (unverändert bei 29,5 Prozent) und SPD (21,5 Prozent, minus 0,5 Punkte zur Vorwoche).

Größter Verlierer ist die AfD

Größter Verlierer ist die AfD, wie "Bild" weiter schreibt. Die Partei verliert im Vergleich zur Vorwoche 1,5 Punkte auf 13,5 Prozent.

INSA-Chef Hermann Binkert sagte gegenüber "Bild": "Egal, wer nach der Bundestagswahl eine Regierung bildet: Sie wird sich auf eine deutlich geringere Parlamentsmehrheit stützen als die aktuelle GroKo."

Mehr zum Thema: "Historische Wahl": Warum rot-rot-grün ein radikales Politexperiment wäre - und welche Folgen es hätte

Erst gestern hatte SPD-Vize Ralf Stegner die Linkspartei mit Blick auf eine mögliche gemeinsame Koalition mit Sozialdemokraten und Grünen nach der Bundestagswahl 2017 in die Pflicht genommen. "Wir wollen eine Mehrheit jenseits der Union, und dazugehört auch eine Linkspartei, die willens ist zu regieren", sagte Stegner dem "Spiegel".

Linkspartei muss aufhören, Fundamentalopposition sein zu wollen"

"Dafür muss aber das Gros der Linkspartei aufhören, im Grunde Fundamentalopposition sein zu wollen."

Heute treffen sich rund 90 Bundestagsabgeordnete von SPD, Linkspartei und Grünen in Berlin, um über gemeinsame Perspektiven zu diskutieren.

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter bewertete das Treffen positiv. "Ich begrüße es, dass Grüne, SPD und Linkspartei zu Gesprächen auch im größeren Rahmen zusammenkommen", sagte er der "Rheinischen Post".

"Demokratie braucht Auswahl", fügte er hinzu. "Deshalb würde ich es begrüßen, wenn bis zur Wahl stabile Brücken gebaut werden können und auch ein Bündnis mit SPD und Linkspartei grundsätzlich denkbar wird."

Mit Material der dpa

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