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Nach sechs Fehlgeburten zelebriert diese Mutter ihr Regenbogen-Baby mit atemberaubendem Foto

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Im August beauftragte Kevin Mahone die Fotografin JoAnn Marrero: Sie sollte ein Fotoshooting mit seiner schwangeren Frau Jessica veranstalten. Nach der Geburt ihres ersten Kindes, einem Jungen namens Corbin, hatten die Eltern aus Connecticut große Schwierigkeiten, ein zweites Baby zu bekommen.

Insgesamt sechs Fehlgeburten erlitt Jessica Mahone, bevor sie sich über ihr Regenbogen-Baby freuen durfte. Nach diesen tragischen Verlusten ist das zweite Kind nun ein wahrer Hoffnungsschimmer für die kleine Familie.

Ein ganz besonderes Fotoshooting für das Regenbogen-Baby

Als Kevin Fotografin JoAnn beauftragte, war dieser sofort klar, dass sie sich etwas ganz Besonderes für die Familie überlegen musste. Nach mehreren E-Mails stand fest, dass diese glückliche Zeit der Familie mit einem besonders denkwürdigen Fotoshooting gefeiert werden sollte.

Zusammen mit ihrer Kollegin Mary Maloney organisierte JoAnn ein Outdoor-Shooting mit bunten Farbbomben, die den Hintergrund in einen Regenbogen verwandeln sollten.

"Die Überraschung schlug im wahrsten Sinne des Wortes ein wie eine Bombe und es war ein sehr lustiges Shooting", berichtet JoAnn der Huffington Post. "Mit jeder neuen Farbe wurde das Bild lebendiger."



"Jess strahlte, wie nur Schwangere es können"

Wie die Fotografin allerdings zugeben muss, war das Shooting auch eine ziemlich chaotische Angelegenheit. Sämtliche Kleider waren am Ende bunt, jeder hatte Farbe im Haar und die arme Schwangere musste von dem ganzen Farbstaub nicht nur ein Mal husten.

Aber das war es vollkommen wert, wie sie sagt. "Während der ganzen Aktion blieb Jess gelassen und strahlte, wie nur Schwangere es tun. Es war allein ihr Moment."

Die Fotografin zeigte die fertigen Bilder auf ihrer Facebook-Seite und begeisterte damit nicht nur ihre Follower, sondern auch die populäre Facebook-Seite "Birth without Fear", die das Bild auf ihrer eigenen Seite posteten und damit zum Internet-Hit machten.

Und nicht nur die Fotografinnen sind stolz auf ihr Projekt, auch die werdende Mama Jessica ist glücklich über die vielen positiven Reaktionen zu ihrem Foto:

"Ich musste sechs Babys verlieren um dieses Regenbogen-Baby bekommen zu dürfen. Ich hoffe, meine Geschichte hilft auch anderen in einer ähnlichen Situation, damit sie erkennen, dass sie nicht allein sind. Denn ich weiß es selbst: Der Weg der Unfruchtbarkeit ist dunkel und einsam."

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Huffington Post USA und wurde von Hanna Weil aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet.

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(glm)