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Familie bekommt ständig Lieferungen, die sie nicht bestellt hat - Ermittler decken schließlich den wahren Grund auf

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Reuters Photographer / Reuters
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Es war fast wie bei Harry Potter und den zahlreich einfliegenden Hogwarts-Briefen. Eine Familie im schwäbischen Lindau bekam unaufhaltsam Lieferungen und konnte sich einfach nicht erklären, warum. Sie hatten nie etwas bestellt.

Und dennoch trudelte eine Internet-Bestellung nach der anderen ein.

Nicht durch den Kamin, nicht von Eulen gebracht - sondern ganz regulär vom Paketboten.

Darunter waren Möbel, Zeitungen und Smartphones. Am Ende betrug der Gesamtwert 5500 Euro, wie die dpa berichtet.

Zudem erhielt die Familie zahlreiche beleidigende E-Mails. Auch die Nachbarn und Verwandten der Betroffenen blieben nicht verschont. Eines Abends erhielt einer der Nachbarn 15 Pizzen. Er hatte keine einzige bestellt.

Die Polizei hatte einen Verdacht

Schließlich schaltete die Familie die Polizei ein. Ein Kriminalbeamter entdeckte verräterische E-Mails und verdächtigte den 13-jährigen Sohn der Familie. Dieser leugnete zunächst, für die mysteriösen Lieferungen verantwortlich zu sein. Und gestand es dann doch.

Er sei verärgert gewesen, weil er kein eigenes Handy bekommen habe, erklärte er. Bestraft wird er dafür jedoch nicht. Zumindest nicht von der Polizei, denn mit 13 Jahren ist der Sohn noch nicht strafmündig.

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(vr)