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Keine Vereinbarung auf Waffenruhe bei neuem Syrien-Treffen

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US-Außenmnister John Kerry in Lausanne | Denis Balibouse / Reuters
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Die Syrien-Beratungen der USA und Russlands mit mehreren Staaten der Region sind am Samstag in der Schweiz ohne konkrete Einigung auf eine Waffenruhe beendet worden. Das bestätigten Delegationskreise der Deutschen Presse-Agentur nach den rund fünf Stunden währenden Gesprächen in Lausanne. Eine zuvor avisierte Pressekonferenz fand nicht statt.

Die am Genfer See versammelten Spitzendiplomaten aus unter anderem der Türkei, Saudi-Arabien und dem Iran hätten sich dafür ausgesprochen, dass "der politische Prozess" für eine Beendigung des Syrien-Krieges "so bald wie möglich beginnen soll", sagte Moskaus Außenminister Sergej Lawrow nach Angaben russischer Medien. "Es gab einige Ideen, die heute besprochen worden sind und von Ländern vorgebracht wurden, die wirklich Einfluss auf die Situation haben", sagte Lawrow.

US-Außenminister John Kerry sagte Reportern, es seien "neue Ideen" für eine Waffenruhe erörtert worden.

Wenig Informationen über das Treffen

Ein Abschlussdokument wurde von den Delegationen nicht vereinbart. Angesichts nur dürftiger Informationen zu den mit dem Lausanner Treffen konkret verbundenen Absichten war allerdings auch nicht klar, ob die Minister überhaupt eine Vereinbarung beabsichtigt hatten.

Nach amerikanischen Angaben sollten bei dem Treffen ungeachtet anhaltender Bombardierungen des umkämpften und von Aufständischen gehaltenen Ostteils von Aleppo wenigstens Chancen für eine zumindest zeitweilige Feuerpause zur Versorgung notleidender Zivilisten ausgelotet werden.

Am Sonntag soll es neue Hinweise geben

Über den Verlauf und eventuelle Abmachungen zu weiteren Gesprächsrunden will Kerry an diesem Sonntag in London seine Amtskollegen aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland informieren.

An den Beratungen in einem Hotel am Genfer See nahmen unter anderem die Spitzendiplomaten der Türkei, Saudi-Arabiens und Katars teil. Diese Länder unterstützen ebenso wie die USA Rebellengruppen in Syrien. Auch der Iran war vertreten, der neben Russland zu den wichtigsten Stützen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad gehört. Mit am Tisch saßen zudem die Außenminister des Iraks, Ägyptens und Jordaniens.

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