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Was Sänger Sting auf seinem Weingut tat, beschäftigt jetzt die Polizei

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STING
Sting gibt sich selbst gerne als Menschenfreund. | dpa
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Der britische Sänger Sting gilt als großer Humanist. Der 65-Jährige will im November ein neues Album veröffentlichen – inspiriert sollen die Songs von der weiter andauernden Flüchtlingskrise sein.

Was Polizisten nun auf einem italienischen Weingut des ehemaligen Police-Sängers fanden, könnte dessen Ruf nachhaltig beschädigen.

Denn auf seinem Gut Il Palagio in der Toskana, wo Sting preisgekrönte Weine produziert, soll er illegale Einwanderer beschäftigen – zu Stundenlöhnen von unter vier britischen Pounds. Das berichtet die „Daily Mail“.

Eine Polizeiermittlung habe ergeben, dass die Arbeiter dort teilweise unter „unmenschlichen, sklavenähnlichen“ Bedingungen arbeiten. Unter den Arbeitskräften sollen auch Asylsuchende sein, die keine Arbeitsgenehmigung in Italien haben.

Eine Bande soll die Arbeiter rekrutiert haben

Dies sei aufgeflogen, als die Polizei einen anderen italienischen Weinproduzenten untersuchte. Staatsanwalt Antonio Sangermano sagte der „Daily Mail“: „Sting war zum Zeitpunkt der Überprüfung außerhalb des Landes und wusste nichts davon.“

Die Arbeiter hätten trotz winterlicher Temperaturen teilweise Flip-Flops getragen. Diese unmenschlichen Bedingungen hätten bereits seit fünf Jahren geherrscht.

Hinter der illegalen Beschäftigung soll organisierte Kriminalität stecken. Eine Bande habe die Einwanderer rekrutiert und an lokale Betriebe vermittelt. Sting hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

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