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CDU-Generalsekretär Tauber glaubt an erneute Kandidatur Merkels

Veröffentlicht: Aktualisiert:
TAUBER MERKEL
CDU-Generalsekretär fordert Burgfrieden für die Union | Getty
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  • CDU-Generalsekretär Tauber will die Wogen in der Union glätten
  • Der Streit um die Flüchtlingspolitik müsse beigelegt werden, sagte Tauber
  • Er glaubt an eine erneute Kandidatur Merkels - und deren baldige Bekanntgabe

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat die CSU dazu aufgerufen, den Streit über Angela Merkels Flüchtlingspolitik beizulegen. "Was wir als Union ändern müssen, ist der Eindruck, dass wir uns gegenseitig den guten Willen absprechen", sagte Tauber dem Berliner "Tagesspiegel".

"Wir dürfen als CDU und CSU über Wege und Maßnahmen streiten, aber wir sollten uns nicht das gemeinsame Ziel absprechen."

Die Forderung von CSU-Chef Horst Seehofer, eine Obergrenze von 200.000 Zuzüglern zu setzen, wertete der CDU-Generalsekretär als wenig hilfreich.

Tauber glaubt an Bekanntmachung der Kandidatur vor dem Parteitag

"Damit, dass wir ein Wort beschließen, wäre doch nichts gewonnen", sagte Tauber. Die CDU wolle genauso wie die CSU daran arbeiten, "dass sich das letzte Jahr nicht wiederholt". Bisher sei der eingeschlagene Weg erfolgreich. "Alles andere finde ich eine ziemlich abstrakte Debatte", sagte Tauber.

Tauber erklärte zudem, er rechne damit, dass Merkel vor dem CDU-Parteitag Anfang Dezember ihre Bereitschaft zur erneuten Kanzlerkandidatur kläre.

"Bis zum Parteitag gibt es ja noch viele Möglichkeiten, Neuigkeiten zu verkünden", sagte Tauber dem Berliner "Tagesspiegel".

Er verwies zugleich auf den "engen Zusammenhang", den Merkel selbst bereits öffentlich zwischen einer Wiederwahl als Parteivorsitzende und der Kanzlerkandidatur hergestellt habe.

Tauber: "Viele Bürger wünschen sich, dass Merkel Deutschland weiter dient"

"Und ich nehme wahr, dass sich viele Bürger wünschen, dass Angela Merkel Deutschland weiter dient", sagte der Generalsekretär. "Fast 70 Prozent sagen, dass sie ihre Arbeit als Kanzlerin gut macht – wenn das die Werte der CDU wären, wäre ich glücklich."

Die Frage nach Merkels Kanzlerkandidatur stand symbolisch für die unionsinterne Fehde zwischen CDU und CSU, seit der "Spiegel“ Ende August berichtete, Merkel habe den Termin ihrer Bekanntmachung wegen Seehofer verschoben.

Dieser habe noch nicht zugesagt, Merkels erneutes Antreten zu unterstützen.

Offen ist zudem immer noch, ob die CSU Merkel zum Parteitag Anfang November einladen wird.

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