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Mitwisserschaft? Das sagt das Syrer-Trio zu den Anschuldigen al-Bakrs

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ALBAKR
Einer der drei Syrer bei einem TV-Interview | DPA
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Vor seinem Selbstmord hatte der mutmaßliche IS-Terrorist Dschaber al-Bakr die drei Syrer, die ihn der Polizei übergeben hatte, belastet. In seinen Vernehmungen bezichtigte al-Bakr die drei der Mitwisserschaft. Al-Bakr behauptete, sie hätten ihn und seine Anschlagspläne gekannt.

Waren die drei also gar keine "Helden-Syrer", sondern Mitverschwörer? Im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung reagierten sie auf die Vorwürfe. Sie weisen eine Mitwisserschaft von sich.

"Er wollte sich an uns rächen"

"Wir wussten nicht, wer er war. Weil wir ihn der Polizei übergeben haben, wollte er sich rächen, uns hinter Gitter bringen", sagten sie.

Sie würde inzwischen Morddrohungen von Anhängern des Islamischen Staates (IS) bekommen. "Geschützt werden wir bis heute nicht", sagten sie der "Bild". Al-Bakr war am Montag in Leipzig festgenommen worden. Nach Angaben des Bundesamtes für Verfassungsschutz hatte der anerkannte Flüchtling einen Sprengstoffanschlag auf einen Berliner Flughafen geplant und bereits weitestgehend vorbereitet.

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