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5 Dinge, die einen guten Tequila wirklich ausmachen

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TEQUILA
Izabela Habur/iStock
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Mexiko und seine Tequilas – eine Wissenschaft für sich! Mehr als 900 Sorten werden dort hergestellt, aber wie erkennst du die wirklich guten? Gemeinsam mit airberlin und VisitMexiko gehen wir mit dir auf eine spannende Reise!

1. Guter Tequila macht garantiert keinen Kater

blaue agave

Tequila ist hierzulande ein beliebter Party-Drink, obwohl der Kater am nächsten Morgen oft vorprogrammiert ist. Das hat einen einfachen Grund: Die gängigen Tequilas aus dem Supermarkt sind sogenannte Mixtos. Sie dürfen sich Tequila nennen, weil ihr Alkohol zu mindestens 51% aus der blauen Agave hergestellt wird. Für die restlichen bis zu 49% werden andere – billige – Grundstoffe verwendet, und diese Mischung sorgt nicht nur für einen scharfen, stechenden Geschmack, sondern auch für Kopfweh. Du erkennst diese Mixtos an den Bezeichnungen „Silver“ und „Gold“, wobei letzerer mit Zuckercouleur golden gemacht mit. In Mexiko, wo das Trinken von Tequila genauso zelebriert wird wie bei uns der Genuss von Whisky oder Gin, käme wohl niemand auf die Idee, Mixtos zu kaufen.

2. Guter Tequila wird zu 100% aus blauer Agave gebrannt

Card

Guter Tequila wird immer zu 100% aus blauer Agave hergestellt. Bei der Ernte werden die oft mannshohen Pflanzen von den stacheligen, trockenen Blättern befreit. Nur der Rumpf wird verwendet und gekocht. So entsteht ein Sirup, der zweimal destilliert wird. Das Ergebnis ist ein richtig guter Tequila – wenn er aus der gleichnamigen Stadt oder deren Umgebung kommt. Sonst ist es ein Mezcal. Für diese beiden gilt nämlich dasselbe Prinzip wie für Champagner und Schaumwein: Jeder Tequila ist ein Mezcal, aber nicht jeder Mezcal ein Tequila.

Bei der Gelegenheit noch eine Anmerkung zum oft erwähnten Wurm im Mezcal. Das Tier ist eine Raupe und nicht zum Essen da, sondern es zeigt die Qualität der Spirituose an. Der Brauch stammt aus alten Zeiten: Zersetzte sich der Wurm im Alkohol, wusste man, dass er ungenießbar ist. Blieb der Wurm heil, konnte man den Mezcal ohne Probleme trinken.

3. Guter Tequila ist ein Blanco, Resposado oder Añejo

Tequila aus 100% blauer Agave ist eine Premium-Spirituose, die sich grob in drei Gruppen einteilen lässt. Den Einstieg – auch beim Preis – macht Blanco/Plata. Hierbei handelt es sich um Tequila, der direkt nach der Destillation abgefüllt wird. Es gibt allerdings Ausnahmen, die noch ein paar Tage oder Wochen im Eichenfass lagern, bevor sie in die Flasche wandern. Blanco-Tequilas zeichnen sich durch ihren kräftigen Geschmack nach frischer Agave aus und eignen sich super für Cocktails. Eine weitere Klasse sind die Resposados. Sie reifen zwischen drei und zwölf Monaten in Holzfässern, was ihnen einen weicheren Geschmack und eine goldene Farbe verleiht. Wer Holzaromen mag, sollte diesen Tequila pur trinken. Dritter im Bunde und auch der teuerste ist der Añejo. Er reift mindestens ein Jahr lang im Holzfass; seine Farbe gleicht Bernstein. Nach mehr als drei Jahren im Fass darf sich dieser Tequila Extra Añejo nennen.

4. Guter Tequila ist ein Fest für deine Geschmacksnerven

tequila

Kenner trinken einen Tequila nie, nie, nie als Shot und wenn es schon Salz und Limette sein müssen, dann kommen ein paar Salzkörner auf die Limettenspalte und man lutscht daran zwischen den einzelnen Schlückchen. Echte Profis servieren Tequila allerdings mit einem Glas Sangrita, diesem stark gewürzten Getränk aus Gemüse- und Obstsäften und trinken abwechselnd. Blanco-Tequilas schmecken gut auf Eis, das mildert den kräftigen Geschmack. Einen Resposado genießt du am besten, wenn du ihn aus einem hochstieligen Glas für Ostbrände trinkst. Er sollte Raumtemperatur haben, genau wie der Añejo. Für ihn wählst du optimalerweise einen Cognacschwenker, damit sich seine Aromen voll entfalten können. Orangenscheiben, Zimt, Kaffeebohnen – weg damit.

5. Guter Tequila ist immer für eine Überraschung gut

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Mixen? Da fallen einem natürlich sofort Cocktailklassiker wie Margarita und Tequila Sunrise ein. Wenn du dich als echter Kenner outen willst, bestellst du beim nächsten Barbesuch aber mal etwas Anderes, nämlich einen Charro Negro (Tequila Blanco, Cola, Eis, Limette) oder einen Paloma (Tequila Blanco, Grapefruit, Eis). Dann fühlst du dich sofort wie in Mexiko. Und die Bewunderung deines Barkeepers ist dir sicher. Wetten?

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