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Shia LaBeouf: Die Vegas-Hochzeit war ein Fake

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Shia LaBeouf - hier bei den Filmfestspielen in Cannes - zeigt der Welt gerne mal sein Pokerface

Bekannt geworden ist Shia LaBeouf (30, "Disturbia") als Filmschauspieler. Nach unzähligen Eskapaden und kreativen bis schrägen Aktionen bezeichnet sich der Star mittlerweile aber als "Performance-Künstler". Und vielleicht ist genau dieser selbst verliehene Titel der Schlüssel zum Verständnis des jüngsten rätselhaften Vorkommnisses um LaBeouf. Er war am Montag mit Freundin Mia Goth (23) in Las Vegas vor den Traualtar getreten. Zu behaupten, die beiden hätten dabei "geheiratet", war allerdings offenbar ein Trugschluss.

Denn die kitschig-preiswerte Zeremonie - von maximal rund 700 Dollar Kosten war die Rede - mit Elvis-Imitator in einer klassischen "Wedding Chapel" war wohl bestenfalls als "Liebesgeste" zu werten. Wenn nicht gar als "Kunst". Auf dem offiziellen Twitter-Account des für den Sunset Strip zuständigen Clark County Las Vegas ist nun jedenfalls zu lesen, LaBeouf und Goth seien mitnichten vor dem Gesetz vermählt.

Bewegte Bilder von Shia LaBeoufs trashiger Vegas-Hochzeit können Sie in diesem Video bei Clipfish sehen

"Keine Ehelizenz für Shia LaBeouf und Mia Goth"

"Unsere Unterlagen enthalten keine Ehe-Lizenz für Shia LaBeouf und Mia Goth. Eine Bindungs-Zeremonie wurde abgehalten", heißt es dort. Dass überhaupt eine Mitteilung zu dem Fall heraugegeben wurde, begründeten die Staatsvertreter mit "Presseanfragen" und dem Umstand, dass es sich um eine Angelegenheit öffentlicher Dokumente handele.

Für Shia LaBeouf wäre die - mit Kameras dokumentierte - Aktion keineswegs die seltsamste seiner bisherigen "Performances". Der 30-Jährige war in den vergangenen Jahren unter anderem 24 Stunden am Stück Aufzug gefahren, mit einer Papiertüte über dem Kopf auf dem roten Teppich aufgekreuzt und in L.A. in einer Ausstellung unter dem Titel "#IAmSorry" als Kunstobjekt aufgetreten. Ende 2015 verbrachte er drei Tage damit, seine eigenen Filme in einem New Yorker Kino anzusehen.