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Heilbronn ist die reichste Stadt Deutschlands - wegen Lidl

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Dank Lidl ist Heilbronn die reichste Stadt Deutschlands. | Arnd Wiegmann / Reuters
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  • Heilbronn ist vor München und Starnberg die reichste Stadt Deutschlands
  • Zu verdanken hat die Stadt das allerdings nur einem Bürger

Heilbronn ist die reichste Stadt Deutschlands. Zumindest statistisch betrachtet.

Die Statistik wird allerdings durch einen berühmten Bürger der Stadt äußerst stark verzerrt: von dem Lidl-Gründer Dieter Schwarz.

Die Einkommensstatistik wird durch den Lidl-Boss enorm aufgewertet. Sie zeigt, in welchen Kommunen die Deutschen am meisten Geld zur Verfügung haben.

Wie das „Handelsblatt“ berichtet, haben die Deutschen durchschnittlich 21.117 Euro pro Jahr zum Ausgeben oder zum Sparen zur Verfügung. Die Daten beziehen sich dabei auf das Jahr 2014, wurden allerdings erst in diesem Jahr veröffentlicht.

Heilbronn schlägt München und Starnberg

In München soll jeder Bürger durchschnittlich 25.838 Euro pro Jahr zur Verfügung haben. Der Landkreis Starnberg in Oberbayern legt die Latte noch einmal ein ordentliches Stück höher: Hier hat laut „Handelsblatt“ jeder Einwohner durchschnittlich 34.915 Euro im Jahr zur Verfügung.

Heilbronn toppt aber jede andere Kommune in Deutschland und liegt mit großem Vorsprung auf Platz 1. Hier sollen die Einwohner über durchschnittlich 41.707 Euro im Jahr verfügen.

Auch wenn sich demnach jeder Bewohner Heilbronns über durchschnittlich fast 42.000 Euro freuen kann, so fällt die wirkliche Verteilung für die meisten Bürger der Stadt wohl nicht ganz so üppig aus.

Verantwortlich für den Spitzenwert Heilbronns ist nämlich der Lidl-Gründer mit seinem Vermögen von rund 15 Milliarden Euro.

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(pb)