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Michael Jackson: Selbst nach seinem Tod gehört er zu den Top-Verdienern der Musikwelt

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Für seine Fans ist er ohnehin unsterblich: Michael Jackson bei einer Pressekonferenz im Sommer 2009

Es könnte sich ein wenig pietätlos anfühlen, die Finanzverhältnisse verstorbener Künstlerlegenden aufzuarbeiten. Aber es gehört offenbar zwingend zum Aufgabenbereich des "Forbes Magazins". Das US-Wirtschaftsmedium - das auch die Bestverdiener unter den lebenden Musikern, Serienstars oder Kinohelden kürt - hat am Mittwoch eine Liste der "bestverdienenden Toten" des Jahres 2016 vorgestellt. Sie liest sich wie ein Who is Who der Popgeschichte. Und ganz oben thront, natürlich, der "King of Pop".

Den "Forbes"-Recherchen zufolge hat Michael Jackson (1958-2009, "Beat It") seinen Erben von Oktober 2015 bis Oktober 2016 einen schier unglaublichen Geldregen in Höhe von 825 Millionen Dollar beschert. Grund ist allerdings auch der Verkauf von Songrechten, der den Jacksons 2015 satte 750 Millionen Dollar einbrachte. Trotzdem sind die Zahlen beeindruckend: Jackson liegt knapp 780 Millionen Dollar vor dem Zweitplatzierten.

Das Originalvideo zu Michael Jacksons Superhit "Black or White" können Sie bei Clipfish noch einmal sehen

Himmlische Klänge: Elvis Presley, Prince und Bob Marley

Bei dem handelt es sich unterdessen nicht um einen Musiker, sondern um einen Zeichner: Charles M. Schulz (1922-2000), der Erfinder der "Peanuts" um Kultcomic-Hund Snoopy hat seinen Nachkommen zuletzt 48 Millionen Dollar erwirtschaftet. Damit verweist er den jüngst verstorbenen Star-Golfer Arnold Palmer (1929-2016) auf Rang drei.

Nach einer wahrlich fabulösen Kapelle klingen die Plätze vier bis sieben des jenseitigen Rankings: Es folgen nacheinander Elvis Presley (1935-1977), Prince (1958-2016, "Rock And Roll Love Affair") und Bob Marley (1945-1981). Die jeweils kultisch verehrten Musiker kamen auf ein posthumes Jahreseinkommen zwischen 21 und 27 Millionen Dollar. Allein Presley hat im vergangenen Jahr angeblich eine Million Tonträger verkauft. Auf den Rängen acht und elf finden sich noch mehr Musikgenies: John Lennon (1940-1980) und David Bowie (1947-2016, "Starman") nämlich.