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Bei diesem Mordfall trat zum ersten und einzigen Mal ein Geist vor Gericht als Zeuge auf

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Wir schreiben das Jahr 1897. Der in West Virginia lebende Schmied Edward Shue hat soeben den Nachbarsjungen zu seiner Frau Elva Heaster nach Hause geschickt, um sie zu fragen, ob sie etwas vom Markt brauche. Doch zu seinem Entsetzen findet der Junge sie leblos vor.

Noch vor dem herbeigerufenen Arzt trifft Shue zuhause ein und bereitet Heasters toten Körper gleich auf das Begräbnis vor, indem er sie in Kleid und Schleier kleidet. Als schließlich der Arzt ihren Körper untersucht, lässt der sie streichelnde Shue es nicht zu, dass er ihr am Kopf zu nahe kommt.

Die Bestimmung der Todesursache fällt mit “anhaltender Ohnmacht” entsprechend vage aus. Doch weder der Arzt noch die später beim Begräbnis Anwesenden hegen irgendeinen Verdacht. Nur Elvas Mutter beschleicht das Gefühl, dass Shue etwas mit dem Tod ihrer Tochter zu tun haben könnte.

Einige Wochen später erhärtet sich ihr Verdacht auf unglaubliche Weise, wie oben im Video zu sehen.

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