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Neuer Schlag für Gabriel: Deutsche wollen lieber Schulz als SPD-Kanzlerkandidaten

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SCHULZ GABRIEL
Laut einer neuen Forsa-Umfrage würden Wähler Martin Schulz vor Sigmar Gabriel als Kanzler vorziehen. | ASSOCIATED PRESS
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  • Die deutschen Wähler würden eher Martin Schulz als Sigmar Gabriel zum Kanzler wählen
  • Das besagt der neue "Stern"-RTL-Wahltrend
  • Gegen Angela Merkel hätten allerdings beide keine Chance

Wenn die deutschen Wähler den Bundeskanzler direkt wählen könnten, dann hätte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz zurzeit deutlich bessere Chancen als sein Parteikollege SPD-Chef Sigmar Gabriel. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Forsa-Instituts für den "Stern"-RTL-Wahltrend.

Martin Schulz würde demnach auf 29 Prozent der Stimmen kommen, Sigmar Gabriel hingegen nur auf 18.

"Martin Schulz ist ein unbeschriebenes Blatt. Er hätte die Chance, dieses Blatt positiv für die SPD zu beschriften, weil er Gruppen außerhalb der Partei anspricht und verlorene Wähler zurückholen könnte", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner zu dem Ergebnis des "Stern"-RTL-Wahltrends.

Erst vergangene Woche hatte der "Spiegel" berichtet, dass eine wachsende Zahl führender SPD-Mitglieder eine Kanzlerkandidatur des EU-Parlamentspräsidenten bevorzuge.

Angela Merkel liegt vorne

Kanzlerin Angela Merkel hängt allerdings noch beide SPD Politiker deutlich ab. Bei der Kanzlerpräferenz liegt Merkel mit 45 Prozent deutlich vor Schulz und Gabriel.

Bei dem neuen stern-RTL-Wahltrend konnte zudem die Union im Vergleich zur Vorwoche zulegen und 34 Prozent erreichen. Damit schneidet die Union in der Umfrage des Forsa-Instituts besser ab, als in einer am Dienstag veröffentlichten INSA-Umfrage. Hier kamen CDU und CSU nämlich nur auf 29,5 Prozent.

Die AfD verliert in dem "Stern"-RTL-Wahltrend einen Prozentpunkt und fällt auf 12 Prozent. Die SPD liegt erneut bei 22 Prozent, die Grünen bei elf Prozent, die Linke bei zehn Prozent und die FDP auf sechs.

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