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Jim Carrey: Jetzt verklagt ihn die Mutter seiner toten Freundin

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Jim Carrey im Mai 2015 auf dem Weg zur

Dass US-Stars öffentlichkeitswirksam verklagt werden, das kommt vor - Film-Star Jim Carrey (54, "Die Truman Show") sieht sich nun aber einer außergewöhnlich brisanten, pikanten, aber offenbar auch minutiös ausformulierten Klage ausgesetzt. Es ist Brigid Sweetman, die Mutter seiner verstorbenen Freundin Cathriona White (1985-2015), die Carrey vorwirft, die junge Frau mit rücksichtslosem Verhalten, Einschüchterungen und letztlich einer von ihm bereitgestellten Medikamenten-Überdosis in den Tod getrieben zu haben.

Wie zunächst die "New York Post" am Dienstagabend berichtete, hat Sweetman eine Klage wegen "widerrechtlicher Tötung" eingereicht. Den Gerichtsdokumenten zufolge wirft sie Carrey unter anderem vor, ihre Tochter wissentlich mit drei verschiedenen sexuell übertragbaren Krankheiten angesteckt zu haben. Später habe Carrey Cathriona White gedrängt, ihn per Vertrag von allen möglichen aus Vorfällen während der Beziehung resultierenden Verpflichtungen zu entbinden, heißt es in der Klage. Als sich White weigerte, das Dokument zu unterzeichnen, habe sich Carrey distanziert und mit seinen Anwälten gedroht.

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Klageschrift zitiert aus angeblichen SMS Carreys

Offenbar zitiert Sweetman in ihrer Klage aus diversen angeblich originalen SMS Carreys. "Ich habe Besseres verdient. Du verhältst dich übertrieben dramatisch und undankbar und ich will kein Gejammer mehr hören", soll der Star White nach einem Streit über besagten Vertragsentwurf geschrieben haben. Besonders prekär dürfte für Carrey aber der Vorwurf sein, er habe White unter einem Pseudonym jene Medikamente besorgt, mit denen sich die damals 30-Jährige im September 2015 das Leben nahm. Carrey habe ihr die drei fraglichen Substanzen "nur Tage vor ihrem Tod überreicht", heißt es in der Klage. Whites Witwer hatte bereits vor einigen Wochen denselben Vorwurf erhoben.

Noch keine Reaktion des Stars

Carrey oder Carreys Sprecher reagierten zunächst nicht auf die Vorwürfe. Bereits auf die vorausgegangene Klage von Whites früherem Ehemann hatte Jim Carrey aber ein Dementi herausgegeben. "Was für eine fürchterliche Schande. Es wäre nicht schwer für mich, mit dem Anwalt dieses Mannes in ein Hinterzimmer zu gehen und das zu lösen. Es gibt aber Momente im Leben, in denen du aufstehen musst und deine Ehre gegen das Böse in dieser Welt verteidigen musst", schrieb der Schauspieler als Antwort in einem Statement, aus dem unter anderem "People.com" zitierte.

Weiter hieß es darin: "Ich werde diesen herzlosen Versuch, mich oder die Frau, die ich liebte, auszunutzen, nicht tolerieren. Cats Probleme sind entstanden, lange bevor ich sie getroffen habe und ihr tragisches Ende befand sich außerhalb des Einflussbereichs anderer Menschen. Ich hoffe wirklich, dass die Leute bald aufhören werden, davon zu profitieren und sie in Frieden ruhen lassen."

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111