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Verfassungsschutz teilt mit: So kurz stand Dschaber al-Bakr vor einem Anschlag

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MAAEN
Verfassungsschutz teilt mit: So kurz stand Dschaber al-Bakr vor einem Anschlag | ullstein bild via Getty Images
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  • Dschaber Al-Bakr plante wohl schon diese Woche einen Anschlag
  • Deshalb erfolgte der Zugriff der Polizei am Wochenende

Durch die Festnahme des Syrers Dschaber Al-Bakr am Montag konnte ein Anschlag wohl nur knapp verhindert werden. Denn die Hinweise, die die deutschen Sicherheitsbehörden auf einen bevorstehenden IS-Anschlag durch Al-Bakr hatten, waren offenbar präzise.

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" seine Behörde habe den Eindruck gewonnen, "dass der Verdächtige schon in dieser Woche einen Anschlag verüben könnte“. Deswegen erfolgte der Zugriff der Polizei auf Al-Bakr am Wochenende.

Überprüfung von Flüchtlingen wird intensiviert


In der Debatte über die Überprüfung von Asylsuchenden durch deutsche Nachrichtendienste kam es am Mittwoch zu einer überraschenden Wendung.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kündigte in Berlin an, auch die Nachrichtendienste würden schon bald Zugriff auf das sogenannte Kerndatensystem haben, in dem alle wichtigen Daten über Asylsuchende gespeichert werden.

Als Rechtsgrundlage nannte der Minister das Aufenthaltsgesetz und das Datenaustauschverbesserungsgesetz, das im Februar beschlossen worden war, um die Daten von Flüchtlingen zentral führen zu können statt in zahlreichen unterschiedlichen Dateien.

Verfassungsschutzpräsident Maaßen sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Es ist doch einleuchtend, dass wir aus einem Bruchstück umso schneller ein vollständiges Bild machen können, je mehr Daten wir zur Verfügung haben.“

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