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Bombendrohung am Bahnhof Rastatt - ICE-Strecke gesperrt, Gebäude evakuiert

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SEK POLICE
Gebäude evakuiert: SEK-Beamte (Symbolbild) | Ralph Orlowski / Reuters
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Wegen einer Bombendrohung ist der Bahnhof Rastatt an der wichtigen ICE-Strecke am Oberrhein am Vormittag komplett gesperrt worden. Die Polizei evakuierte den Bahnhof und das zugehörige Gebäude.

Die Landes- und Bundespolizei sind laut einem Sprecher der Bundespolizei Offenburg vor Ort. "Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt", so der Sprecher weiter. Seit 9.15 Uhr ist der Zugverkehr unterbrochen. "Es fährt nichts in den Bahnhof hinein und nichts heraus."

Die Lage sei noch unübersichtlich, ein verdächtiger Gegenstand bislang nicht gefunden worden. "Es ist ein Sprengstoff-Hund vor Ort", sagte außerdem ein Polizeisprecher gegenüber dem Nachrichtenportal "Focus Online".

Bundespolizei: Drohung kam per Telefon - kein politischer Hintergrund vermutet

Hinweise auf einen politischen Hintergrund gebe es nicht, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Baden-Württemberg.

Die Drohung sei am Morgen per Telefon eingegangen, teilte die Bundespolizei mit. Genaueres könne aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht mitgeteilt werden.

Die durch Rastatt führende Bahnstrecke ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung. Durch den Bahnhof müssen auch ICE-Züge etwa auf dem Weg nach Basel. Züge aus dem Süden halten momentan in Baden-Baden; die aus dem Norden müssen demnach in Karlsruhe warten. Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, war offen.

Mehr zum Thema: DB Fahrplanauskunft: Reiseplanung mit der Deutschen Bahn - so geht's

Mit dpa-Material

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