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Neue Umfrage: Außer der GroKo bleibt nur noch diese Irrsinns-Koalition

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MERKEL GABRIEL
Neue Umfrage: Außer der GroKo bleibt nur noch diese Irrsinns-Koalition | Axel Schmidt / Reuters
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  • Die Union sinkt in einer neuen Umfrage auf einen historischen Tiefstwert
  • Damit wäre außer der Großen Koalition nur noch eine Alternative möglich

Der aktuelle Insa-Meinungstrend der "Bild“-Zeitung birgt eine historische Überraschung: Zum ersten Mal in der Geschichte rutscht die Union unter 30 Prozent. CDU/CSU stehen nur noch bei 29,5 Prozent. Damit rückt sogar die ebenfalls krisengebeutelte SPD wieder in Reichweite.

Die Sozialdemokraten stehen bei 22 Prozent. Die AfD liegt mit 15 Prozent auf Rang drei. Zwar käme die Große Koalition mit 51,5 Prozent noch immer auf eine Mehrheit, der Stimmungstest ist für die amtierenden Regierungsparteien jedoch alarmierend.

Besonders brisant: In junger Vergangenheit haben hochrangige Politiker von SPD und Union Abstand von einer erneuten Großen Koalition genommen. Die neue Insa-Umfrage lässt jedoch nur eine Alternative zu: Eine Irrsinns-Koalition aus Union, AfD und FDP, die ihrerseits auf 6,5 Prozent kommen.

Ein solches Bündnis ist hoch unwahrscheinlich. Denn nahezu alle prominenten Unionspolitiker positionieren sich entschieden gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD. Auch AfD-Politiker betonten in Vergangenheit immer wieder, keine Regierungsverantwortung übernehmen zu wollen.

Die etablierten Parteien wissen: Mit so einer Bahamas-Koalition würden sie ihr Gesicht verlieren. Seit über einem Jahr schießen Politiker von CDU, aber auch von FDP gegen die Rechtspopulisten, eine Zusammenarbeit wäre eine den Wählern schwer zu vermittelnde Kehrtwende.

Ohnehin ist eine solche kaum denkbar: Die AfD stellt sich mit ihren Ansichten vehement gegen das Establishment, würde Initiativen von CDU und CSU wohl eher blockieren als unterstützen.

Aber: Weder Rot-Rot-Grün, noch ein Jamaika-Bündnis aus Union, Grüne (11 Prozent) und FDP bekämen nach der neuen Umfage genügend Stimmen, um zu regieren.

Insa-Chef Hermann Binkert sagte der "Bild“: "Deutschland steht vor einem der spannendsten Wahlkämpfe in seiner Geschichte. Der Abstand zwischen CDU/CSU und SPD schmilzt.“

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(vr)