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Tote und Überschwemmungen in den USA durch Hurrikan "Matthew"

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FLOODING FLORIDA HURRICANE MATTHEW
Überschwemmungen in Florida durch Hurrikan "Matthew". | Douglas R. Clifford/ZUMA/dpa
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  • Hurrikan "Matthew" sorgt in den USA für Überschwemmungen
  • Bei dem Sturm kamen in den Vereinigten Staaten mindestens zehn Menschen ums Leben
  • Er wird als einer der stärksten je gemessenen Wirbelstürme in die Geschichtsbücher eingehen


Hurrikan "Matthew"
hat in den USA mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen. Am Sonntagmorgen sorgte der Sturm im US-Staat North Carolina für Überschwemmungen von der Küste bis 160 Kilometer ins Landesinnere.

Auch wenn der Hurrikan mittlerweile an Kraft verloren hat, wird er als einer der stärksten je gemessenen in die Geschichtsbücher eingehen. "Matthew" hatte bereits auf Haiti mehrere hundert Menschen getötet.

Nach Angaben des US Nationalem Hurrikan-Zentrums lag das Zentrum des Sturms am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) rund 50 Kilometer südwestlich von Cape Hatteras in North Carolina. In seinem Zentrum wurden nur noch Geschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde registriert. Gouverneur Pat McCrory sagte: "Das ist ein sehr, sehr ernster und tödlicher Sturm."

Zentrum des Sturms erreichte amerikanischen Boden

Das Zentrum des Wirbelsturms hatte am Samstag nördlich von Charleston im US-Staat South Carolina amerikanischen Boden erreicht. In Georgia kamen am Samstag nach amtlichen Angaben drei und in North Carolina drei Menschen um, nachdem am Freitag Florida vier Todesopfer zu beklagen hatte.

Die US-Staaten Georgia und South Carolina hatten am Samstag vor allem mit Starkregen und Überschwemmungen zu kämpfen, mehr als eine Million Menschen waren zeitweise ohne Strom.

"Matthew" gilt als der kräftigste Hurrikan in der Region seit mehr als zehn Jahren. Auf seinem Weg Richtung Norden hatte der Hurrikan besonders auf der Insel Hispaniola gewütet und vor allem das bitterarme Haiti getroffen.

"Matthew" traf vor allem Haiti besonders stark

Allein in einem südwestlichen Bezirk kamen nach noch immer vorläufigen Angaben mindestens 470 Menschen ums Leben, wie ein Mitarbeiter des Zivilschutzes, Fridnel Kedler, am Samstag der Nachrichtenagentur AP mitteilte. Es wird davon ausgegangen, dass die Zahl noch weiter wächst.

"Matthew" hat in Haiti die größte Katastrophe seit dem verheerenden Erdbeben von 2010 verursacht. Bei einem Hurrikan der Kategorie 4 kamen 1963 in dem Karibikstaat an die 8000 Menschen ums Leben.

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